Sturm un Drang Gedichte Protest
Sturm und Drang Gedichte bringen den Protest einer jungen Generation zum Ausdruck. | Foto: jacoblund / Getty Images
Autor

28. Apr 2022

Elena Weber

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Sturm und Drang Gedichte: So klappt die Interpretation

Die Epoche des Sturm und Drang: die Zeit der Genies

An der Epoche des Sturm und Drang führt im Deutschunterricht kein Weg vorbei. Das liegt unter anderem daran, dass diese Literaturepoche von zwei der größten und bedeutendsten deutschen Dichter geprägt wurde: Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller. Darüber hinaus ist sie aber auch aus inhaltlicher Sicht spannend. Warum das so ist, worauf du beim Interpretation schreiben über Sturm und Drang Gedichte achten solltest und wie deine Gedichtanalyse nicht erst bei Deutsch im Abitur gelingt, haben wir dir hier zusammengestellt.


Gefühl ist mehr als denken. (Jean-Jacques Rousseau, 1712-1778)


Inhaltsverzeichnis

  1. Was du wissen solltest
  2. Über die Epoche
  3. Zeitgeschichte
  4. Typische Merkmale
  5. Sturm und Drang Gedichte
  6. Sturm und Drang Gedichte interpretieren
  7. Wichtige Fragen
  8. Überblick

Sturm und Drang Gedichte: Was du wissen solltest

Egal, ob du dich nun mit einem Gedicht aus der Zeit des Sturm und Drang beschäftigst, Barock Gedichte analysieren oder ein Expressionismus Gedicht interpretieren sollst: Du benötigst auf jeden Fall Hintergrundwissen. Das bedeutet: Du solltest wissen, welche politischen und gesellschaftlichen Ereignisse die Zeit geprägt haben und wie die Menschen dachten. Nur so ist es möglich, das Gedicht in seinen zeitgeschichtlichen Kontext zu setzen, es richtig zu verstehen und detailliert zu analysieren. Denn die Denkweise der Menschen ist maßgeblich von den Gegebenheiten der Zeit bestimmt und kann sich sehr voneinander unterscheiden. Die Gedichte des Barock, der vor allem vom Dreißigjährigen Krieg geprägt war, haben ganz andere Themen als etwa die Romantik-Epoche im 19. Jahrhundert oder die Trümmerliteratur nach Ende des Zweiten Weltkriegs.

Um Sturm und Drang Gedichte also richtig analysieren zu können, brauchst du:

  • Hintergrundwissen über die Epoche
  • Kenntnisse über die spezifischen Themen, Motive und Stilmittel der Epoche
  • Basiswissen über andere Epochen, damit du sie einordnen und voneinander abgrenzen kannst.

Übrigens: Nicht nur bei deiner Gedichtanalyse solltest du dir bewusst machen, dass Gedichte immer ein Spiegel ihrer Zeit sind und Bezug auf die damals aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Ereignisse nehmen. Auch wenn du Kurzgeschichten interpretierst oder einen Dramentext bearbeitest: Du musst Literatur immer im zeitgeschichtlichen Kontext sehen, egal, um welche literarische Gattung es sich handelt.


Sturm und Drang Gedichte Goethe und Schiller Statue


Über die Epoche

Die Epoche des Sturm und Drang fällt in den Zeitraum von 1765 bis 1790 und  überschneidet sich damit mit mehreren Epochen: der Aufklärung und der Empfindsamkeit (1740–1790). Eng verbunden ist der Sturm und Drang vor allem mit der Empfindsamkeit, weshalb auch oft von "Empfindsamkeit und Sturm und Drang" gesprochen wird. Aber auch von der frühen Weimarer Klassik (1786–1832) ist der Sturm und Drang nicht immer eindeutig abzugrenzen.

Somit ist der Sturm und Drang ein anschauliches Beispiel dafür, wie stark die einzelnen Literaturepochen miteinander verbunden sind und dass du sie dir sehr dynamisch vorstellen kannst. Sie folgen nicht statisch aufeinander, sondern gehen meist fließend ineinander über oder verlaufen parallel. Aus einer Epoche geht die andere hervor. Das gilt ganz besonders für den Sturm und Drang. Um die Denkweise und das Menschenbild dieser Strömung verstehen zu können, ist es daher wichtig, dass du sie immer in Zusammenhang mit der Aufklärung siehst.


Literaturverzeichnis Vorlage DownloadWusstest du, dass…?

… die Bezeichnung "Sturm und Drang" von der gleichnamigen Komödie des deutschen Dichters Friedrich Maximilian Klinger aus dem Jahr 1777 stammt? 


Zeitgeschichtlicher Kontext

Die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde vom Geist der Aufklärung dominiert. Die Aufklärung war eine bürgerliche Bewegung, die ganz Europa erfasste und, anders als der Sturm und Drang, nicht auf den deutschen Sprachraum beschränkt war. Charakteristisch ist ihr Streben nach Freiheit und Vernunft sowie die Entstehung eines bürgerlichen Bewusstseins. Bestehende Herrschaftsstrukturen wurden hinterfragt und gestürzt, was die Gesellschaft grundlegend veränderte. Das wichtigste Ereignis ist in diesem Zusammenhang die Französische Revolution im Jahr 1789.


Literaturverzeichnis Vorlage DownloadWusstest du, dass…?

… du die Einflüsse der Aufklärung noch in weiteren Epochen findest? Die Weimarer Klassik griff ebenfalls die Ideale der Aufklärung auf. Die gefühlsbetonte Welt der Romantik (1795–1848) wiederum ist die Gegenbewegung zur rationalen Aufklärung. Sie kritisierte den Mangel an Fantasie sowie die Abkehr von Gefühlen.


Die Französische Revolution

Die Französische Revolution war das Ergebnis von sich verschiebenden Gesellschaftsstrukturen. Die Menschen begannen, den Absolutismus, aber auch die Religion zu hinterfragen und sich mehr und mehr gegen das Herrschaftssystem und die damit einhergehenden Ungerechtigkeiten aufzulehnen. Das stellte den Legitimationsanspruch des Adels in Frage, der seine Herrschaft von Gottes Gnaden begründet sah. Das Bürgertum aber erkannte neue Möglichkeiten der Herrschaftsorganisation und forderte "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit". Diese Forderung gipfelte 1789 in der Ausrufung der Nationalversammlung, dem Sturm auf die Bastille und in der Hinrichtung der Königsfamilie.


Literaturverzeichnis Vorlage DownloadWusstest du, das…?

… die Französische Revolution nicht auf das Jahr 1989 beschränkt ist, sondern sich über zehn Jahre erstreckte? Tatsächlich lässt sie sich in drei Phasen unterteilen: den Kampf um bürgerliche Freiheitsrechte (1789–1791), die Entstehung der Republik (1792–1794) und die Direktorialzeit (1795–1799).


Unterschiede zur Empfindsamkeit

Die Empfindsamkeit verlief zeitgleich zu Sturm und Drang und Aufklärung und ist eng mit dem Sturm und Drang verbunden. Während der Sturm und Drang aber eine Protestbewegung gegen die Aufklärung war und sich von ihren vernunftbetonten Idealen abwandte, ergänzte die Empfindsamkeit ihre rationalen Ideen um das Empfindsame und Sentimentale. Denn genau darauf legte die Empfindsamkeit ihren Fokus: Gefühl, Naturverbundenheit und Frömmigkeit. Du kannst sie dir somit als Zwischending zwischen Aufklärung und Sturm und Drang vorstellen.


Sturm und Drang Gedichte Französische Revolution


Die Merkmale des Sturm und Drang

Die Bezeichnung "Sturm und Drang" kannst du ganz wörtlich verstehen: Die Vertreter /-innen dieser Strömung stürmten und drängten gegen die Ideale der Aufklärung, sprich: Sie rebellierten, indem sie…

  •  …auf Gefühl und Fantasie statt auf Vernunft setzten.
  • … die absolutistischen Obrigkeiten ablehnten.
  • … sich gegen das Bürgertum und seine veralteten Moralvorstellungen auflehnten.
  • … mit der Literaturtradition brachen.

Der Protest der Stürmer und Dränger richtete sich vor allem gegen ihre Vätergeneration sowie gegen Autorität, Tradition und die bestehende Weltordnung. Außerdem sahen sie die Natur als Spiegel der Seele und betonten Leidenschaft und Gefühl. Zusätzlich zu ihrem Streben nach persönlicher Selbstentfaltung und Veränderungen sahen sie das Individuum als gottähnliches Wesen, das einzig dem Herzen folgt.  

Als typische Merkmale für den Sturm und Drang kannst du dir merken:

  • Geniekult
  • Kritik am Feudalismus
  • tragisches Heldentum
  • ausdrucksstarke Sprache

Insgesamt kannst du den Sturm und Drang als eine Protestbewegung verstehen, die die Literatur nutzte, um ihren Protest zum Ausdruck zu bringen.

Geniekult

Der Sturm und Drang wird auch als "Geniezeit" bezeichnet. Das Originalgenie oder auch Naturgenie war das Leitbild der Bewegung und bezeichnete einen Menschen, der sich nicht irgendwelchen Autoritäten unterordnet, sondern nach seinen eigenen Regeln und Wünschen lebt, immer aber mit Rücksicht auf andere. Daraus ergibt sich ein starker Ich-Bezug, der ebenfalls ein Merkmal des Sturm und Drang ist. Das Individuum und seine Gefühle stehen im Mittelpunkt, nicht die Vernunft.

Ein sehr anschauliches Beispiel für den Geniekult der Stürmer und Dränger ist Goethes Hymne "Prometheus" aus dem Jahr 1774. Darin heißt es: 

Ich kenn nichts Ärmeres
unter der Sonn als euch, Götter
[...]
Hier sitz ich, forme Menschen
Nach meinem Bilde,
Ein Geschlecht das mir gleich sei,
Zu leiden, zu weinen,
Zu genießen und zu freuen sich
Und dein nicht zu achten,
Wie ich!

Deutlich wird hier die Verherrlichung des Genies, das sich trotzig von den Göttern, den höchsten Autoritäten, abwendet und selbstbewusst seine eigene Schöpfung hervorbringt. Damit sagt Goethe: Es braucht keine Autoritäten.

Kritik am Feudalismus

Goethes "Prometheus" bringt auch die Kritik am Feudalismus zum Ausdruck, die typisch für die Stürmer und Dränger war:

Ich dich ehren? Wofür?
Hast du die Schmerzen gelindert
Je des Beladenen
Hast du die Tränen gestillet
Je des Geängsteten?
Hat nicht mich zum Manne geschmiedet
Die allmächtige Zeit
Und das ewige Schicksal
Meine Herrn und deine.

Die Tatsache, dass er das von adeligen Autoritäten diktierte Gesellschaftssystem ablehnte, ist die Gemeinsamkeit, die den Sturm und Drang mit der Aufklärung verband. Abgesehen davon gibt es zwischen den beiden aber keine Übereinstimmungen in Welt- und Menschenbild.

Tragisches Heldentum

Auch für dieses Merkmal ist "Prometheus" ein gutes Beispiel. Denn die Stürmer und Dränger verehrten tragische Helden aus antiken Sagen oder den Tragödien Shakespeares und übernahmen sie in ihre Werke.

Gedichte des Sturm und Drang

Die bevorzugte literarische Gattung des Sturm und Drang war die Dramatik mit einem tragischen Helden in der Hauptrolle. Aber auch in der Epik und Lyrik entstanden bedeutende Werke, etwa der Briefroman "Die Leiden des jungen Werther", der mit seinem Thema, Suizid, ein absoluter Tabubruch war, oder eben "Prometheus".

Bekannte Sturm und Drang Gedichte

  • "Prometheus", Johann Wolfgang von Goethe
  • "Willkommen und Abschied", Johann Wolfgang von Goethe
  • "Die schlimmen Monarchen", Friedrich Schiller
  • "Seltha, die Kindermörderin", Gotthold Friedrich Stäudlin

Sturm und Drang Gedichte interpretieren

Mit dem Wissen um den historischen Kontext der Epoche hast du die nötige Basis, um Sturm und Drang Gedichte zu analysieren. Nun folgen

  • die Vorarbeit und
  • die schriftliche Gedichtanalyse.

Diese Arbeitsschritte unterscheiden sich nicht von der Analyse anderer Gedichte oder Textsorten. Im Prinzip musst du das vorgegebene Schema lediglich inhaltlich auf das von dir zu analysierende Sturm und Drang Gedicht anpassen.

Schritt 1: die Vorarbeit

Bevor du mit dem Schreiben loslegst, nimm dir Zeit, das Gedicht mehrmals zu lesen und dir inhaltliche und formale Auffälligkeiten zu markieren. Das können zum Beispiel

  • epochentypische Merkmale, Motive und Themen,
  • Hinweise auf den zeitgeschichtlichen Kontext oder
  • formale Auffälligkeiten wie Reimschema, Metrum, Kadenzen, Verslänge oder Interpunktion sein.

Du musst hier noch nicht jedes kleine Detail markieren, denn vor allem Verbindungen zwischen Form und Inhalt ergeben sich meist erst beim Schreiben deines Textes. Dennoch erleichtert dir eine gründliche Vorarbeit das Verfassen deiner Interpretation und verhindert, dass du wichtige Gedanken vergisst.

Schritt 2: die schriftliche Gedichtanalyse

Das Instrument für deine Arbeit mit lyrischen Texten kennst du bereits: die schriftliche Gedichtanalyse. Sie folgt immer einem klaren Aufbau, der sich nicht ändert, ganz egal, ob du nun Gedichte aus dem Biedermeier, der Neuen Subjektivität oder eben aus dem Sturm und Drang interpretierst.

Eine Gedichtanalyse ist immer folgendermaßen aufgebaut:

  • Einleitung: Titel, Textsorte, Autor, Erscheinungsjahr und Thema – diese Punkte gehören in jede Einleitung. Du kannst sie meist wenigen Sätzen formulieren, zum Beispiel: Die Hymne "Prometheus" von Johann Wolfgang von Goethe wurde zwischen 1772 und 1774  und thematisiert den Protest und das Aufbegehren gegen Obrigkeiten sowie die Abkehr vom Göttlichen. Vor dem Hintergrund des Sturm und Drang bringt Goethe hier vor allem den für diese Epoche typischen Geniekult zum Ausdruck.
  • Hauptteil: Du beginnst mit einer kurzen Inhaltsangabe. Dann führst du formale Gegebenheiten an, wie die Anzahl der Strophen und Verse, Versmaß und Reimschema. Darauf folgt die eigentliche Analyse: Du suchst nach epochentypischen Merkmalen und rhetorischen Mitteln, interpretierst diese und setzt Form und Inhalt in Bezug zueinander, aber auch in Bezug zur Epoche.
  • Schlussteil: Fasse hier kurz deine wichtigsten Erkenntnisse zusammen, formuliere die Aussage des Gedichts und bewerte diese in Hinblick auf die Epoche.

Wenn du dich im Vorfeld deiner Analyse ja schon mit der entsprechenden Epoche vertraut gemacht hast, weißt du bereits, was für sie charakteristisch ist. Das erleichtert dir deine Analyse enorm. Denn so kannst du gezielt nach epochentypischen Motiven wie Geniekult, Ich-Bezug und Kritik am Feudalismus suchen. Außerdem weißt du bereits, dass dich ein gefühlsbetontes Gedicht erwartet, das sich zudem gegen die rationalen Ideen der Aufklärung richtet. Diese Aussagen kannst du schon treffen, ohne groß analysieren zu müssen. Dein Job ist es "nur" noch zu zeigen, wie die Motive und Merkmale konkret in diesem Gedicht umgesetzt werden.


Literaturverzeichnis Hinweis Vergiss nicht, deine Aussagen mit Versangaben zu belegen!


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Die Sprache des Sturm und Drang

Es erschließt sich fast von selbst: Die Gefühlsbetontheit und Emotionalität des Sturm und Drang erfordert natürlich auch eine ausdrucksstarke Sprache. Entsprechend findest du in Sturm und Drang Gedichten sprachliche Stilmittel, die eine starke Bildsprache schaffen, wie Metaphern und Personifikationen. Typisch sind zudem Ausrufe, um Gefühle zum Ausdruck zu bringen.

Anders als etwa in Barock Gedichten handelt es sich bei der Sprache des Sturm und Drang aber nicht um eine hochgestochene Sprache, sondern um eine lebensnahe, die durch Halbsätze, Ellipsen und Kraftausdrücke gekennzeichnet ist.

Freie Poetik

Typisch für die Gedichte des Sturm und Drang ist eine freie Poetik. Das bedeutet, dass die literarischen Texte die starren Vorgaben vorheriger Epochen verlassen und stattdessen auf einen individuellen, künstlerisch-kreativen Ausdruck setzen. Das passt aus zweierlei Gründen zur Idee des Sturm und Drang: Die Abkehr von literarischen Konventionen zeigt zum einen die Abkehr und den Protest von Obrigkeiten. Zum anderen schränken starre Formen die individuellen Entfaltungsmöglichkeiten ein. Aber genau um die ging es den Sturm und Drängern ja.

Wichtige Fragen

Was macht Sturm und Drang aus?

Der Sturm und Drang ist eine Protestbewegung gegen die Aufklärung. Ihrem höchsten Ideal, der Vernunft, setzen die Stürmer und Dränger Gefühl, Ich-Bezug und Geniekult entgegen.

Ist der Sturm und Drang eine Epoche?

Der Sturm und Drang ist eine literarische Strömung zur Zeit der Epoche der Aufklärung, genau wie die Empfindsamkeit, die ebenfalls zeitgleich verlief.

Was kam nach der Sturm und Drang Zeit?

Nach der Sturm und Drang Zeit folgt die Weimarer Klassik (1786–1832). In ihr laufen die beiden gegensätzlichen Denkweisen von Aufklärung und Sturm und Drang zusammen.

Warum gehört Goethe zum Sturm und Drang?

Die Anfänge von Goethes Schaffen liegen im Sturm und Drang und er verfasste bedeutende Werke wie seinen Briefroman "Die Leiden des jungen Werther". Goethe wirkte aber nicht nur im Sturm und Drang. Die Goethezeit umfasst drei Epochen: Sturm und Drang, die Klassik und die Romantik.

Sturm und Drang Gedichte auf einen Blick

  • Für die Analyse von Sturm und Drang Gedichten benötigst du vor allem Hintergrundwissen zu den Epochen Aufklärung, Empfindsamkeit und Sturm und Drang
  • Alle drei Epochen verliefen parallel zueinander. Empfindsamkeit und Sturm und Drang werden auch als literarische Strömungen zur Zeit der Aufklärung bezeichnet.
  • Die Aufklärung war vernunftorientiert und rational. Ihr höchstes Ideal war der Verstand.
  • Der Sturm und Drang war eine Protestbewegung gegen die Aufklärung.
  • Er setzte auf Gefühl, Ich-Bezug und Geniekult und rebellierte gegen die autoritäre Obrigkeit.
  • Typisch sind eine gefühlsbetonte, bildhafte, aber lebensnahe Sprache und eine freie Poetik, die sich von den starren Vorgaben der vorangegangenen Epochen lossagte.

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