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Von niedlich bis gruselig: Diese 10 Cafés in Japan sind echt strange! | Foto: Thinkstock/kamui29

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25. Jul 2016

Tabea Weidinger

Freizeittipps

Diese 10 Themencafés in Japan sind echt abgefahren!

Kaffeeklatsch der etwas anderen Art

Das Katzencafé!

In den letzten Jahren gab es in Japan einen regelrechten Tiercafé-Boom. Innerhalb kurzer Zeit schossen unglaublich viele Katzencafés aus dem Boden. In den sogenannten "Nekokissa" (猫喫茶) bestellst du wie gewohnt Kaffee und Kuchen. Das Besondere dabei: Im Gastraum treiben sich lebendige Hauskatzen herum, die sich gerne streicheln lassen und mit dir spielen. Dies lässt bei Tierschützern erst einmal die Alarmglocken klingeln. Laut dem japanischen Umweltministerium führe die "Arbeit" der Tiere im Katzencafé jedoch nicht zu einem erhöhten Stresslevel, sodass sie bis 20 Uhr im Gastraum bleiben dürfen.

Weitere Tiercafés in Japan gibt es beispielsweise mit Kaninchen, Eulen und Igeln. Vor dem Besuch solltest du dich unbedingt über die jeweiligen Cafés informieren. Viele Besucher berichten über schlechte Zustände in der Tierhaltung und manche Gerüchte besagen, dass die Tiere durch Medikamente ruhiggestellt werden. Natürlich ist es schön, einmal eine richtige Eule streicheln zu können. Trotzdem solltest du kein Café unterstützen, bei dem das Tierwohl fraglich ist


Das Robot Restaurant!

Das Robot Restaurant in Shinjuku ist das weltweit einzige Lokal mit einer Robotershow. Viermal am Tag veranstalten farbenfrohe Roboter, leuchtende Dinosaurier, Pandas, Ninjas und exzentrische Tänzer eine Kabarettshow durch die Räumlichkeiten – begleitet von Techno-Musik. Dazu kommen die mit bunten Lampen, Spiegeln und Glitzersteinchen übersäten Wände und Decken, die im Takt der Musik wild leuchten. Diese Reizüberflutung ist wirklich nichts für schwache Nerven.

Mit einer Bento Box, die jeder Besucher am Anfang ausgehändigt bekommt, erscheint die Auswahl der Speisen eher mau. Doch dieses Restaurant besucht wahrscheinlich ohnehin niemand wegen des Essens. 


Das Vampire Café!

Spätestens seit den Büchern um ein gewisses Mensch/Vampir-Liebespaar ist die Beliebtheit der Blutsaugergeschichten enorm gestiegen. Das Vampire Café ließ sich bei der Einrichtung von der europäischen Gotik inspirieren: Die Wände sind in rote Samttapeten gekleidet, schwere Vorhänge trennen die Tischgruppen mit den herrschaftlichen Polsterstühlen und als einzige Lichtquellen dienen im Raum verteilte Kerzen.

Das Highlight ist ein originalgetreuer Sarg in der Mitte des Raumes, der geschmückt wird von Rosen, einem Totenkopf und Kerzenständern, an denen das Wachs herunterläuft. Auch das Essen trägt zur romantisch-schaurigen Atmosphäre bei: Salate werden in sargförmigen Schüsseln serviert und die Cocktails sind staffiert mit kleinen, roten Rosen. Während des Essens stattet dir außerdem ein moderner Graf Dracula einen Besuch ab.


Vampire Café in Japan

Das Chibiusa Café!

Passend zur "Sailor Moon"-Ausstellung in Tokios Stadtteil Roppongi gab es vom 16. April bis 19. Juni 2016 ein Pop up-Café. Chibiusa, in Manga und Anime auch bekannt als Sailor Chibi Moon, ist die neunte Sailor-Kriegerin, die aus der Zukunft in die Gegenwart reist, um Sailor Moon beizustehen. Das Café wurde in Chibiusas Erkennungsfarbe rosa gehalten und mit vielen Manga-Illustrationen geschmückt.

Auch auf der Speisekarte war das Thema des Restaurants klar erkennbar: Ein Hamburger als Sailor Moon-Brosche, Nudeln mit Tuxedo Maske und Curry mit den Waffen der Kriegerinnen. Die farbenfrohen Getränke wurden außerdem mit einem Halbmond serviert. Schade, dass das Themencafé bereits geschlossen ist, denn hier wären unsere Mädchenträume wahr geworden.


Das "Alice im Wunderland"-Café!

In Japan ist Alice einer der beliebtesten Disney-Charaktere. Kein Wunder also, dass ihr allein in Tokio fünf Themencafés gewidmet sind. Bei "Alice In Magical Land" in Shinjuku werden die Wände mit den originalen Illustrationen aus Lewis Carrolls Kinderbuch aus dem Jahr 1865 geziert. In der Mitte des Cafés hängt außerdem eine riesige, kronleuchterartige Lampe mit tausend Herzapplikationen.

Bei "Alice In A Dancing Land" in Shibuya können Besucher sogar in einem umgebauten Karussell, das sich langsam dreht, Platz nehmen. So kreativ wie die Einrichtung ist auch das Menü: Du hast die Wahl zwischen fruchtigen Cocktails mit schokoladigem Hut vom verrückten Hutmacher, Hauptspeisen mit Katzen- oder Hasengesicht und Desserts mit sahnigen Uhren-Verzierungen. 


Shirohige’s Cream Puff Factory!

Im Tokioter Stadtteil Setagaya befindet sich ein wahrer Magnet für "Studio Ghibli"-Fans. Die Spezialität von Shirohige’s Cream Puff Factory sind ganz klar die Leckereien in Form von kleinen Totoros, dem Hauptcharakter aus "Mein Nachbar Totoro". Die kleinen Totoro-Windbeutel tragen putzige Kopfbedeckungen wie Sommerhüte, rosafarbene Blüten oder Blätter, welche die Geschmacksrichtungen – etwa Schokolade, Karamell, Esskastanie oder Erdbeere – anzeigen. 

Eine weitere Spezialität des Hauses sind Kekse in Form von Pilzen, Blättern oder weiteren Charakteren aus dem Animationsfilm. Du kannst die Speisen als Take-away mit in dein Hotel nehmen oder im hauseigenen Café genießen. Die niedlichen Leckereien haben unser Herz im Sturm erobert.


Das Pokémon Café!

Zum Release der Nintendo 3DS-Neuauflage der Pokémon-Spiele Omega Rubin und Alpha Saphir gab es Anfang 2015 ein zweimonatiges Pop-up-Café in Ikebukuro. Die Wände waren geziert von Pokémon-Bildern, und auch an den Tischen befanden sich unzählige Plüschtiere. Mittendrin durfte ein Pokémon natürlich nicht fehlen: Pikachu. Das knuffige Tierchen gab es als Reisbällchen mit Curry, Pancake oder Nachspeise. Auch Pokébälle sind auf fast jedem Teller zu finden. Gotta eat ´em all!



Das Pompompurin Café!

Pom Pom Purin ist ein Golden-Retriever-Charakter von Sanrio, der es zwar nicht nach Deutschland geschafft hat, in Japan aber überaus beliebt ist. Mit seiner riesigen Tür in Form des niedlichen Hundes ist das Café in Harajuku nicht zu verfehlen. Betrittst du das Restaurant, wirst du von einer riesigen Pom Pom Purin-Statue begrüßt. Wie sie ist das gesamte Café in den Signalfarben des niedlichen Charakters gehalten: gelb, braun und weiß.

Auch auf der Speisekarte darf das Hündchen nicht fehlen: Es gibt Curry-Reis, Salate, Pancakes, Pudding und Eisbecher – natürlich alles verziert mit einem freundlich dreinschauenden Hundekopf. Viel zu süß zum Essen!


Das Rilakkuma Café!

Rilakkuma ist eine fiktionale Bärenpersönlichkeit, die von der japanischen Firma San-X vertrieben wird, und hierzulande neben "Hello Kitty" zu den beliebtesten Import-Charakteren zählt. In Rilakkumas neuem Café, das im Februar 2016 in Shibuya eröffnet wurde, dreht sich alles um das knuffige Kerlchen: Die Wände sind voll von süßen Illustrationen mit Wald-Ambiente. Passend dazu sind die Decken geschmückt mit Pflanzengirlanden. Natürlich dürfen an keinem Tisch XXL-Plüschbären fehlen.

Die Speisekarte ist mit Eggs Benedict, grünem Curry, Nudeln, Pancakes, Schoko-Mousse, Eisbechern und Cocktails sehr reichhaltig. Das Motiv des Lokals wiederholt sich auch auf den Tellern: Der Reis wird als Bärenkopf geformt und auch das Eis wird von dem bärigen Charakter und seinen Freunden geschmückt.


Das Alcatraz E.R.!

Dieses Café ist nichts für zarte Gemüter. Das Alcatraz E.R. ist ein Gefängniskrankenhaus und du bist als Besucher der Patient. Erst wenn du am Eingang eine Hand durch blutverschmierte Gitterstäbe schiebst und einen Knopf mit deinem Bluttypen drückst, darfst du eintreten. Danach erwartet dich schon eine als Krankenschwester verkleidete Kellnerin, die deine Hände fesselt und dich in deine Zelle führt.

Wenn dir nicht jetzt schon der Appetit vergangen ist, dreht sich dein Magen vielleicht bei der Auswahl der Getränke um: Du hast die Wahl zwischen Cocktails, bei denen du die einzelnen Zutaten aus Spritzen drücken musst, Reagenzgläsern mit verschiedenfarbigen Säften oder Bier im Urinbeutel. Kein Scherz. 


Alcatraz E.R. in Japan


Fast genauso crazy: Themencafés in Deutschland

Bist du jetzt neidisch auf die Tokioter, die jeden Tag die Chance haben, diese tollen Themencafés zu besuchen und all diese niedlichen Speisen zu genießen? Höchste Zeit, dass jemand ein solches Themencafé in Deutschland eröffnet! Wir haben uns mal umgehört und besondere Lokalitäten in Deutschland herausgesucht, die sich speziellen Themen widmen.

Katzencafé

Katzencafés haben den Westen erreicht. Alleine in Deutschland gibt es mittlerweile in drei Städten die Möglichkeit für Katzenliebhaber, bei einer Tasse Kaffee mit ihren Lieblingstieren zu schmusen: Köln, Berlin und München. Im Kölner Café Schnurrke beispielsweise kannst du die Vierbeiner Tiga, Betty, Emma und Gino liebkosen. Als leckere Snacks gibt es dazu Kuchen, vegetarische und vegane Sandwiches und Salate.

Dunkelrestaurant

Wie der Name verrät, nimmst du dein Dinner in einem Dunkelrestaurant im Dunkeln ein. In der "unsicht-Bar" in Köln ist der Ablauf dabei strikt geregelt: Erst nimmst du im Hellen einen Aperitif ein, dann nimmst du an deinem Tisch Platz und das Licht wird gelöscht. Erst jetzt wird dir der erste Gang serviert. Im Dunkeln wirst du den Geschmack, die Gerüche und Tasteindrücke viel intensiver wahrnehmen. Das Café beschäftigt außerdem viele blinde oder stark sehbehinderte Kellner – eine gute Sache.

Eisbar

Mit einer Eisdiele hat die INDEX Icebar in Schüttorf, Niedersachsen, wahrlich nichts zu tun, denn hier ist nicht das Essen aus Eis, sondern die Einrichtung: Wände, Theke, Skulpturen, Bänke und sogar die Wodkagläser. Wegen der eisigen Temperaturen solltest du dich warm anziehen. In der Bar kannst du dir außerdem kuschelige Daunenjacken ausleihen. Bei einer rasanten Fahrt auf der Indoor-Bobbahn wird dir aber sicher wieder warm.

Mittelalterrestaurant

Im Berliner Lokal Tafelrunde kannst du schlemmen wie im Mittelalter. Neben der rustikalen Einrichtung mit originalgetreuen Deko-Elementen wie Ritterrüstungen tragen auch die verkleideten Kellner zum Mittelalter-Erlebnis bei. Beim Essen geht es äußerst deftig zu: Ochsenbraten, Spanferkel, Bauernente und Gänsebraten komplettieren das authentische Mittelalter-Feeling.

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