Studie Abitur Arbeitslosigkeit
Lernen als Absicherung für die Zukunft | Foto: Thinkstock/Wavebreakmedia Ltd
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17. Jun 2015

Simon Sperl

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Studie beweist: Abi lohnt sich!

Das beste Mittel gegen Arbeitslosigkeit: Bildung

Geringere Arbeitslosigkeit bei höherer beruflicher Qualifizierung

Eine gute Ausbildung zahlt sich aus: Das stellten Arbeitsmarktforscher fest. Nur 2,5 Prozent aller Akademiker fanden im Jahr 2013 keinen Job.

Noch weniger Sorgen mussten sich lediglich Meister- und Techniker machen—bei diesen lag die Arbeitslosenquote knapp unter 2 Prozent. Je geringer die berufliche Ausbildung ist, umso mehr Menschen sind arbeitslos. So hatten 20 Prozent aller Geringqualifizierten keine Arbeit.

Die Bedeutung des Schulabschlusses

Doch auch bei den Personen ohne beruflichen Abschluss haben die Forscher Unterschiede festgestellt. Hier zeigt sich: Mit Abitur musst du dir weniger Sorgen darum machen, einen Job zu bekommen als ohne Schulabschluss. Denn je höher der Schulabschluss ist, desto niedriger fällt die Arbeitslosenquote aus:

  • Fast jede dritte Person ohne schulischen Abschluss und ohne beruflichen Abschluss war 2013 arbeitslos, das entspricht 350.000 Menschen.
  • Mit Hauptschulabschluss sank die Quote bereits auf 17,8 Prozent.
  • Die mittlere Reife sorgt dafür, dass schon nur noch jeder Zehnte keinen Job hatte.
  • Bei den Abiturienten waren mit 5,6 Prozent die wenigsten von Arbeitslosigkeit betroffen.

In Kombination mit einer Berufsausbildung verliert die schulische Ausbildung an Bedeutung und die Arbeitslosenquoten gleichen sich an:

  • Hauptschul- und Berufsabschluss 6,8 Prozent,
  • mittlerer Schul-und Berufsabschluss 4,8 Prozent,
  • Fachhochschulreife und Ausbildung 6,5 Prozent
  • und fachgebundene Hochschulreife mit Ausbildung 4,8 Prozent.

Der Kurzbericht (Stand: Juni 2015) des Institutes für Arbeitsmarkt und Berufsforschung kann hier heruntergeladen werden. Darin stellt die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit den Zusammenhang zwischen beruflicher sowie schulischer Qualifikation und der Arbeitslosenquote dar.

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