Lehrer mobbt Schüler
Vom Lehrer gemobbt, fühlt man sich oft allein gelassen | Foto: Thinkstock/lofilolo
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19. Mai 2015

Janina Finkemeyer

Mobbing

Hilfe, mein Lehrer mobbt mich!

An vielen Schulen gehört Mobbing zum Alltag

Was ist Mobbing und wo fängt es an?

Lustige Sprüche zwischendurch lockern den Unterricht auf und sorgen für eine gute Atmosphäre im Klassenzimmer. Wenn einige Schüler jedoch immer wieder hören müssen "Du kannst die Frage eh nicht beantworten", werden Sprüche schnell zu einer psychischen Belastung. Das Eis zwischen lustig gemeinter Motivation und belastenden Mobbingattacken ist häufig sehr dünn.

Auch das Ignorieren von Meldungen, zielgerichtetes Bloßstellen und unnötige Schuldzuweisungen, können ein Anzeichen für Mobbing sein. "Wenn solche Handlungen regelmäßig passieren, kann von einem zielgerichteten Handeln ausgegangen werden", sagt Nina Pirk von der kostenlosen und anonymen Beratungshotline Nummer gegen Kummer. Deshalb solltest du unbedingt etwas unternehmen, wenn du dich schikaniert fühlst oder mitbekommst, dass Mitschüler gemobbt werden.

Das kannst du gegen Mobbing tun:

Das Wichtigste ist, die Attacken nicht einfach zu ertragen, sondern selbst aktiv zu werden. Schweigen ist keine Lösung! Wenn due  ständige Andeutungen einfach ignorierst, macht du dich irgendwann selbst kaputt.

  • Vertraue dich Anderen an - zum Beispiel Freunden, Eltern oder auch anderen Lehrern
  • Versuche mit dem Lehrer zu reden und ihn mit seinem Fehlverhalten zu konfrontieren. Wichtig: Greife den Lehrer nie persönlich an, sondern reduziere deine Kritik auf sein Verhalten dir gegenüber. Wenn du dich allein nicht traust, nimm zu dem Gespräch Freunde oder Eltern mit.
  • Wenn der Lehrer alles abstreitet oder keine Besserung eintritt, redest du im nächsten Schritt mit der Schulleitung. Die Schulleitung ist dann verpflichtet nach Lösungen zu suchen.
  • Geschieht jedoch auch nach einem Gespräch mit der Schulleitung nichts, hast du die Möglichkeit zum Schulamt/ zur Schulaufsicht zu gehen und deine Probleme zu schildern.

"Versammele so viele unabhängige Personen wie möglich hinter dir. Dadurch wird es dem Mobber erschwert, alles abzustreiten.", rät Nina Pirk. Wenn du von Mobbing durch einen Lehrer betroffen bist, kannst du dich zunächst auch anonym bei speziellen Beratungsstellen informieren und in Foren mit anderen Betroffenen in Kontakt treten:

So kannst du Mobbingopfern helfen

Sei kein einfacher Zuschauer! Am meisten hilfst du den Opfern, "wenn du klar Stellung beziehst, gegen das Mobbing und den Mobber". Außerdem kannst du Mobbingopfer unterstützen, indem du im Klassenverband mit dem mobbenden Lehrer redest und ihm klarmachst, das sein Verhalten nicht akzeptiert wird. Um Beweise gegen den mobbenden Lehrer zu sammeln, kannst du eine Art Tagebuch führen und die konkreten Vorfälle notieren. Aus Erfahrung weiß Nina Pirk: "Wenn mehrere Personen Notizen zu den einzelnen Vorfällen machen, kann die Argumentation untermauert und die Glaubwürdigkeit des Opfers gesteigert werden."


Folgen von Mobbing

Jeder Schüler reagiert anders auf Mobbingattacken durch Lehrer. Einige ziehen sich völlig zurück, andere versuchen mit allen Mitteln ihre Leistungen zu bringen, damit der Lehrer aufhört, sie zu schikanieren. Auch Versagensängste spielen eine große Rolle und häufig nehmen die schulischen Leistungen ab. Begleiterscheinungen sind in vielen Fällen Kopfschmerzen, Übelkeit und Bauchschmerzen vor der Schule oder vor bestimmten Unterrichtsstunden. In besonders schweren Fällen können auch Depressionen oder Essstörungen auftreten.

Konsequenzen für mobbende Lehrer

Wenn Lehrer mobben, müssen sie mit Konsequenzen rechnen. Je nach Schwere des Mobbings, kann es zu Unterrichtsverbot in einer Klasse oder zu einer Versetzung an eine andere Schule kommen.

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Deine Meinung:

Veröffentlicht am 25. Jun 2015 um 02:18 Uhr von Red Cats
alles tolle, super Vorschläge. Mein Kind, (3.Klasse Grundschule) wird durch den Lehrer gemobbt und es hört nicht auf. Von Schulleitung, Schulamt, Regierung und Ministerium habe ich alles durch damit geholfen wird. Sie wurde eingesperrt und auf den Kopf geschnipst, ihre Malsachen versteckt, Jugendamt eingeschaltet. Ausgegrenzt von den Klassenmitschülern. Geschlagen auf dem Schulweg. Vor den Klassenkameraden bloßgestellt. Ich habe ihr geholfen wo ich konnte das durchzustehen. Sie immer wieder ermuntert. Es ist so traurig in ihre Augen zu sehen....
Veröffentlicht am 08. Jul 2015 um 17:37 Uhr von Fabio33
Hallo. Einiges kann ich leider nicht bestätigen. Ich habe diese blöde Erfahrung in den letzten 3 Jahren so oft gemacht. Es bringt überhaupt nichts gegen einen Lehrer! Zumindest nicht an meiner Schule! Mein Physik Lehrer beleidigt uns ununterbrochen (Maul halten, Wir hätten sie nicht mehr alle usw. und wenn eine eigentlich sinnvolle Frage kommt, antwortet er immer etwas wie: Wenn wir uns auf dem Dachboden erhängen gehen, fangen wir ja auch nicht an zu trullern) und sogar die Beschwerde beim Schulleiter greift nicht durch (Der Schulleiter ist 65 und macht kaum noch etwas, der stellvertretende Schulleiter, mein Mathelehrer, hasst mich auch, weil ich mich früher immer bei ihm wegen dummen Sprüchen beschwert habe, seitdem wirft er mir vor ich sei Discalkuiker und wäre in Mathe "Nicht der führende Kopf der Klasse"), mein ehemaliger Chemielehrer bringt uns nichts bei sondern lässt uns in gruppen an einem Manuskript arbeiten, und wenn etwas zum Thema gefragt wird, dann heißt es: Lies es in deinem Manuskript nach. Der Lehrer wurde beim "Shoppen" auf der ikea homepage und auf ebay nach einem rasenmäher erwischt. Meine ehemalige Mathelehrerin und jetzt auch noch Reli - (und teils auch Latein-) Lehrerin hat mich seit vielen jahren auf dem kicker, denn sie hat mich beim fahren mit heelies im schulgebäude erwischt und seitdem werde ich notentechnisch total vernachlässigt. Mein aktueller Deutsch- UND Geschichtslehrer ist Choleriker, brüllt uns an und lässt uns wegen jeder Kleinigkeit strafarbeiten schreiben und schickt uns einfach raus. Machen kann man nichts, denn er ist Oberstudienrat. Seit Beginn der Ganzen Sachen sprechen und beschweren ich und meine Eltern uns bei den Lehrern/Schulleiter, sogesehen fast einmal die Woche, bis vor einem halben Jahr. Bis wir gemerkt haben dass es REIN GARNICHTS bringt außer dass sich meine Noten in den Keller bewegen. Mein Rat: Das EINZIGE was hilft, ist in eine andere Klasse wechseln, oder wie ich zum Ende dieses Schuljahres, gleich auf eine andere Schule (Ca. 1/3 unseres kompletten Jahrgangs (!) wechseln auf eine andere Schule, wir erhielten sogar ein Fragebogen wieso wir wechseln). Allen, die vor dem selben Problem stehen, wünsche ich viel Glück!
Veröffentlicht am 22. Jul 2015 um 10:50 Uhr von Norbert Eimuth
Unser Sohn wird wegen seinem Namen ( Kevin ) von zwei drei Lehrer gemobbt und man kann da so gut wie nichts machen.An höchster Stelle hat man uns erklärt,das Lehrer sich gegenseitig nicht die Augen auskratzen. Das Ende der Geschichte wegen einer gestohlenen Religionsmappe muss er die Klasse wiederholen,denn seine Religionslehrerin hat ihm dafür eine 6 gegeben und wir sind da völlig machtlos.So verbaut man Jungen Menschen das Leben und man muss sich nicht wundern,das sie die Lust an Schule verlieren wenn solche Ungerechtigkeiten stattfinden. Zumal unser Schulgesetz sehr veraltet ist. Wir haben die Lehrerin gefragt ob wir unser Kind vieleicht noch schnell umbenennen sollen,darauf hat sie dann nichts mehr gesagt. ..........ARMES DEUTSCHLAND.........
Veröffentlicht am 10. Sep 2015 um 12:39 Uhr von Petra Boedecke
Schule ist ein rechtsfreier Raum und wenn es um Mobbing von Lehrern gegen Schüler geht, halten alle zusammen. Klassenkonferenzen finden ohne Schüler bzw. Elternbeteiligung statt, Eltern und Schülervetretungen haben Angst und schauen weg. Dienstaufsichtsbeschwerde verlaufen im Sand- klar Direktoren der Schule sind ja involviert und fürchten um den Ruf Ihrer Schule. Schülerakten werden zu dicken, manipulierten Belastungsakten und man wundert sich als Eltern, warum es auf einer neuen Schule nicht klappt... deshalb mein Rat an die Eltern: Macht Gebrauch von der Einsicht in die Schülerakte und macht die Dinge öffentlich und das Wichtigste : Steht immer hinter Eurem Kind, es geht sonst daran kaputt. Bei uns half ein Wechsel an eine Privatschule, um aus dem Teufelskreislauf zu entfliehen...
Veröffentlicht am 02. Okt 2015 um 16:53 Uhr von Schöndube
An unserer Schule wurden Informationen über meine Tochter telefonisch herausgegeben. Notenstand, verhalten etc. Dies ausgerechnet an den Ortsansässigen Pastor. Ich schrieb beide an. Die identischen E-mails und man glaubt es kaum: der Pastor gibt das Gespräch zu und die Rektorin schreibt das ein solches Gespräch niemals stattgefunden hat. Das ganze beides schriftlich! Ich warf der Schule mißbrauch des Datenschutzes vor und demnach ging das mobbing an meiner Tochter los. Sie wurde am Arm aus dem Klassenraum gezogen, musste vor dem Lehrerzimmer sitzen wurde beschimpft seitens der Rektorin. Meine Tochter bekam Bauchschmerzen und hatte angst zur Schule zu gehen. Wir fuhren zum Arzt, welcher sie für Wochen krank schrieb. Ich schickte das Atest mit einem Einschreiben Rückschein los und bekam es wieder mit dem Verweis: Annahme verweigert. Dann kam eine Einladung zur Klassenkonferenz. Meine Tochter würde 21 Tage unentschuldigt vom Unterricht fehlen und würde den Unterricht stören. Für die 21 Tage sollten wir Strafgelder zahlen. Kurzum haben wir den Weg zum Anwalt gewählt, welcher sich der Sache annahm und siehe da, der Beschluss der Klassenkonferenz musste zurück genommen werden. wir beantragten einen Klassenwechsel durch den Anwalt welcher uns auch genemigt wurde. Nun 4 Monate ruhe und wir DACHTEN es sei alles gut. Nun ging es richtig los, vier Wochen vor den Sommerferien das gleiche Theater, sie hatte einen Schulunfall, wobei meine Tochter gestolpert und sich einen halben Backenzahn demoliert hat. Dieser musste seitens des Zahnarztes komplett entfern werden. Da ich dies als Schulunfall meldete und mein Zahnarzt erklärte das alles bereits mit der Versicherung abgerechnet sei forderte ich die Versicherungsunterlagen an, denn in ein paar Jahren steht ein Implantat an. Auf mein Schreiben wurde nicht reagiert, selbst nachdem ich bei der Landesschulbehörde war, wird immernoch nicht reagiert. und meine Tochter wurde wieder gemobbt, diesmal so sehr das sie sogar ganze 4 Stunden vom 9.05- 13.05 Uhr vor dem Rektorat sitzen musste und nicht einmal in den Pausen auf den Schulhof durfte. Das WC durfte sie ebenfalls nicht aufsuchen, geschweigedenn etwas trinken oder essen. Die 2. Konferenz wurde einberufen. ich legte diesmal ohne Anwalt Widerspruch ein, wobei ich nach 8 Wochen zur Antwort erhilt, das das Schuljahr rum sei und das der Verwaltungsakt geschlossen wurde. Fazit von uns: Lehrer dürfen mobben, dürfen Gesetze brechen und alle schaen weg. Ich habe nun ein Termin bei unserem Landtagsabgeordneten, aber jeder weiß wie die zusammenhängen. Kennt jemand Adressen oder Kontakte der Öffentlichkeit ? Wir wollen unseren Kindern helfen.
Veröffentlicht am 21. Nov 2015 um 15:50 Uhr von miryam
Hallo zusammen , ich kann nur mit dem kopf schütteln...!! ich bin Mutter zwei Kinder ,habe auch sehr viele Probleme wegen das Thema Kinder mobing,das gibt wirklich ,ich als Ausländerin habe immer an die deutsche werte geglaubt denn ich bin von meine land weg weil ich Gerechtigkeit und menchen recht suchte .besser gesagt ich habe gedacht in Deutschland oder europa ist das besser !! doch ich erfahre wirklich schok wenn ich die Lehrerin in der Grund schule Kinder moben sehe und andere Kinder mit geld oder Kopien oder ähnliches ..wie auch immer es gibt keinen Grund ein kind zu moben oder schlecht behandeln es kann sehr viele s negatives bewirken an unsere Kinder .und das habe ich leider erlebt an meiner Sohn .als ich die lehrrerin damit konfrontierte bestreite die alles und erlärte mein Sohn für fantasievoller junge . ich habe dann die Sekretariat bzw Schulleitung informiert sie haben gesagt ja wir kümmern uns um ihn ... :( es wurde schlimmer sie haben ihn ausgegrenzt seine tests waren verschwunden die Kinder haben ihn auch schlecht behandelt weil sie von der schule manipuliert waren ich habe meinem Sohn nie so traurig und verletzt erlebt ich war immer trotz allem neutral und dann kams besser ein sehr schlechten Zeugnis als ich war sprach los er wurde nichts machen er ist gefährlich für die Kinder.er würde Mädchen verprügeln . es ging so weiter mit der Beschuldigungen 3 Jahre in der zeit habe ich alles versucht ..es war sinnlos .als die 4 klasse kam war natürlich die frage ja Gymnasium oder real.. wir sind umgezogen haben ein haus gekauft nach so viele Jahre hatten wir endlich unser Traum von haus erfühlt doch als wir umgezogen sind un der andere schule die neue ..haben sie weiter gemacht sie haben so zusagen mit einander gearbeitet das gleiche program ..aus grenzen schlecht behandeln und die gleiche Kopien ist extra schwere Prüfungen ich muss sagen mein Sohn und auch seine klasse hatten die aller schwierigsten tests ..nach dem ich gedacht habe endlich bin ich mit der ganze problem fertig ginge weiter ...:( nun kam die Empfehlung unser Sohn trotz allem hatte er immer alles gegeben um gute boten zu bekommen nur so konnten wir beweisen das das alles nicht stimmt .. sie (leerer und schule ) bestimmten welche schule sollte unser Sohn besuchen ,mir hat die lehrrerin eine schule die wäre für mein Sohn perfekt .. das war für uns kein frage wir entscheiden mit unser Sohn wo und wie er sein beruflichen Zukunft macht .das hat nicht gepasst es hat mit Beleidigung und mobing aller art und Kinder aufheitzen bis unser Sohn am Boden war er wolle nicht mehr dort hin er hatte ständig Kopfschmerzen und Übelkeit ..dann hiesse es er hat problem mit Kindern er ist das Monstrum .unser Sohn ist jetzt ein bisschen besser er besucht die realschule die er wollte ich hoffe dass die ihn un ruhe lassen ..denn die Rektorin hat mir gesägt ich kenn die schlu :Leiterin die Frau U....) wir haben sehr gutes Verhältnis und habe erfahren das euer Sohn problem hatte ... ??? ich kann mir denken was sie wieder vor haben aber jetzt es ist Schluss ich engagiere ein Detektiv um das ganze zu beoabchten und vokalem beweisen das die mit einander arbeiten .. ich hoffe das ich die mobing Sache endlich aufhören und das da Gerechtigkeit gemacht wird.
Veröffentlicht am 09. Dez 2015 um 15:37 Uhr von Denise Schmidt
In der Klasse meiner Tochter wird seit 3 Jahren gemobbt, 2 Kinder sind deswegen bereits in Behandlung. Als meine Tochter von einer Mitschülerin gewürgt wurde war ich in der Schule und wollte den Direktor sprechen, die Dame sagte mir erst er sei nicht da (er stand 2 Räume weiter, ich konnte ihn sehen) und bat mich einen Termin zu machen, mir war die Sache aber zu wichtig und ich wollte auch nur 5 min. , es brachte nichts. Normalerweise hätte ich die Eltern angerufen aber diesmal bin ich (obwohl ich dagegen bin) direkt zu den Kindern gegangen und habe rumgewettert. Jetzt erzählt das eine Mädchen ich hätte sie angefasst und ihre beste Freundin die nicht dabei war hat das natürlich alles gesehen. Der Lehrerin, die mich Abends anrief, haben die Schüler nur erzählt das ich da war aber nicht warum und wie versprochen wurde das heute auch nicht geklärt da sie wohl andere Termine innerhalb der Schule hatte. Dafür gab es aber heute von einer anderen Lehrerin folgenden Spruch für meine Tochter "Das ist schön für dich das du die Schule wechselst, du wirst ja hier auch nur Vergewaltigt!". Meine Tochter ist 10 Jahre alt und fragte mich was das überhaupt sei. Diese Lehrerin ist in meinen Augen geistig Krank denn sie hat sich wohl auch daran erfreut als zwei Jungs aus der Klasse sich erst mit "deine Mutter"-Sprüchen beschimpften und anschließend prügelten. Ich habe bereits bei der Schulaufsicht angerufen und dort sagte man mir nur ich solle das in der Schule klären. Nachdem ich aber gesagt habe das diese Umgangsform schon seit 3 Jahren besteht kam man mir noch frech......was sollen wir tun als Eltern? Darf ich jetzt auch zur Schule gehen und der derartige Sachen an den Kopf werfen ohne dafür belangt zu werden? (ich habe das ganze abgekürzt da es sonst zu lang geworden wäre)
Veröffentlicht am 16. Dez 2015 um 17:57 Uhr von desideria
Huhu...wie ich sehe, ist mein Kind nur eines von vielen....Schöndübe dir kann ich nur raten Schule wechseln...es wird nicht besser. Ich hatte vor einigen Jahren das Problem, dass meine Tochter auf der Grundschule massiv misshandelt wurde, mit Würgen, Kopf auf die Heizung schlagen und ins Gesicht treten. Es wurde sogar von einer Mitschülerin behauptet, dass mein Mann dem anderen Mädchen auflauert. Daraufhin bin ich zum Oberschulamt und ein Mobbingplan wurde mit der Schule erstellt. Meine Tochter war so fertig, dass sie nicht mehr laufen konnte (psychosomatisch). Daraufhin gab es ein Gespräch mit der Schule, Oberschulamt und einer Psychologin. Anfangs lief dann alles besser aber dann ging es wieder los. Wir haben die Reisleine gezogen und sind weggezogen. Jetzt hat sie in den Realschulgang auf einer Oberschule gewechselt. Bisher lief alles gut, doch jetzt hat sie einen Freund, ein lieber Junge, der aber den Lehrern nicht passt. Sie behaupten meine Tochter würde Schule schwänzen, obwohl sie krank geschrieben war. Dann mussten die Kinder in Deutsch ein paar Sätze über ihr Pausenverhalten schreiben, in denen sie mehrmals "bekloppt" benutzen sollten. Die Lehrer disziplinieren die Kinder nach der Schule in deren Freizeit, wenn sie auf dem Spielplatz sitzen. Das ist alles nicht mehr normal.
Veröffentlicht am 18. Jan 2016 um 12:43 Uhr von cesar
Hallo, auch unser Sohn musste mit Mobbing seitens vier Grundschullehrerinnen Erfahrung machen. Drei Klassenkonferenzen haben wir in Klasse 3-4 gehabt. Er wurde von Lehrerinnen gekniffen, mit ihren Körpern gegen die Wand gedrückt. Eine Lehrerin wollte ihn nicht in die Klasse lassen und schlug ihm die Tür vor die Nase- Nasenbluten. Im letzten Juni kam unser Sohn mit blauen Flecken aus der Schule. Eine Lehrerin hatte ihm am Arm gekniffen und die Direktorin sah noch dabei zu und unternahm nichts. Von der Landesschulbehörde bekam ich dann zu hören, dass wäre doch nicht so schlimm, er würde ja nicht geschlagen werden. Gespräche um diese Vorfälle zu klären, wurden von seitens der Schule hinterher verleumdet. Die Landesschulbehörde meinte da nur, das Telefonate keine Gespräche wären. Unser Sohn war auch viel krank ( habe mir immer Atteste vom Arzt ausstellen lassen). Damit er nicht den Anschluss verliert hatte ich die Schule um Arbeitsunterlagen und Aufgaben gebeten. Entweder ich bekam gar keine Antwort oder ich wurde in die Schule bestellt und stundenlang warten gelassen. Arbeitsmaterial und Textil- und Werkstücke wurden von einer Lehrerin versteckt oder beschädigt und mein Sohn bekam Schuld. Ein Mädchen ist während des Unterrichtes aufgestanden und hat ihm zwischen die Beine getreten, als er weinte musste ich ihn aus der Schule abholen. Er störe den Unterricht. Ich bin der Meinung, dass es kein Mobbing mehr ist. Es ist eindeutig Kindesmisshandlung. Mein Sohn und eure Kinder sind kein Einzelfall. Aber leider haben hier in diesem Land Kinder immer noch keine Lobby. Lehrer/innen können zwangsversetzt werden und trotzdem glaubt man diesen Menschen eher als einem Kind, das so etwas schreckliches berichtet. Wir haben wegen der blauen Flecken Anzeige wegen Körperverletzung gestellt. Die Polizei hat bescheinigt, dass ihnen die Aussage unseres damals 10 jährigen Sohnes als sehr glaubwürdig erscheint. Trotzdem hat der Staatsanwalt das Verfahren eingestellt,. Begründung. Aussage gegen Aussage, die Lehrerin hätte die Körperverletzung nicht mit Vorsatz gemacht. Wir wollen aber noch nicht aufgeben und haben Beschwerde eingerreicht, jetzt gehts zur nächst höheren Instant. Drückt uns die Daumen. Liebe Grüsse
Veröffentlicht am 24. Jan 2016 um 17:04 Uhr von LALALALI
Ich bin selber Lehrerin. An meiner Schule gibt es auch Fälle von Mobbing durch Kollegen. Die Schüler_innen schaffen das auf keinen Fall alleine, dazu haben Lehrer_innen viel zu viel Macht über sie. Sie brauchen ihre Eltern oder andere Erwachsene (z.B. Sozialpädagogen aus dem Jugendzentrum oder ähnliches) an ihrer Seite. Die Schulleitung muss informiert werden, und zwar schriftlich. Und sie muss das Anti-Mobbing Konzept der Schule vorlegen oder das Qualitätsmanagement. Wenn das alles nichts bringt, wäre mein Tipp, die Vorfälle mit dem Handy aufzunehmen (Audio oder Video). Wenn Handys an der Schule nicht erlaubt sind, dann Audio mit einem MP3-Spieler oder so. Und Anwälte einzuschalten. Jeder Mensch hat das Recht, sich an der Schule sicher zu fühlen. Natürlich sollte man auch sein Kind kritisch sehen und sehen, ob es etwas übetreibt etc. Es ist wichtig, dass wir Lehrer_innen auch schlechte Noten geben können, wenn die Leistung schlecht ist. Und dass wir auch Fehler machen können, denn das passiert jedem Menschen. Aber Mobbing ist systematisch. In der Regel richtet es sich auf die Schwächsten (Kinder von Alleinerziehenden, mit Migrationshintergrund, denen oft eh nicht geglaubt wird, schwache Schüler_innen).
Veröffentlicht am 29. Feb 2016 um 08:49 Uhr von Fräulein
Mich erschüttern die Kommentare, aber es ist für uns auch nichts Neues. Mein Kind wurde von einem Betreuer als Arschloch betitelt. Ein erbittendes Gespräch mit der Schulleitung wurde sofort abgeblockt. Wenn in China ein Baum umfiel, war unser Kind schuld, immer. Gespräche, die mir auferlegt wurden, fanden zu Zeiten statt, an denen jeder arbeiten muss. Als ich die Schutzbefohlenen darauf aufmerksam gemacht habe, dass dies nicht immer so geht, wollte man uns in die Ecke von den Eltern drängen, die sich um ihre Kinder nicht kümmern. Wer kann schon morgens sein Kind um 10:30 abholen, weil die Hose schmutzig ist? Der Höhepunkt war, dass die Kripo vor der Haustür stand mit der Bemerkung, dass hier wohl angeblich ein Kind vernachlässigt wird. Die Klassenlehrerin hatte einfach so die Macht ohne mit uns darüber zu reden. Der Beamte konnte sich sofort davon überzeugen, dass ich von zu Hause aus arbeite und somit immer für mein Kind da bin. Meine Vorschläge, Termine ab 18:00 Uhr zur Besprechung den Eltern anzubieten, die bis dahin arbeiten müssen, wurden förmlich in den Wind geschlagen. Das ging leider nie. Einen Grund hat man mir nicht gesagt. Statt dessen wieder körperliche und seelische Kindesmisshandlungen - am Arm zerren, in die Ohren schreien (dabei hielt sich mein Kind die Ohren zu). Sofortige Gespräche wurden teils mit Einbezug einer weiteren pädagogischen Kraft als Banalität abgegolten oder ganz verleugnet. Solange die Landesschulbehörde nicht tätig wird - und in unserem Fall tut sie sich schwer damit - solange das Kultusministerium nicht tätig wird und solange diese Personen nicht aus dem Verkehr gezogen werden, solange werden diese Misshandlungen weitergehen. Auch wir haben einen Anwalt. Nächster Schritt: die Öffentlichkeit muss darüber informiert werden. Dieses Tabuthema muss durchbrochen werden.
Veröffentlicht am 02. Mär 2016 um 21:37 Uhr von Adile Aylin
Ich mache gerade eine Ausbildung zur Erzieherin und bin im 2. Ausbildungsjahr. Meine Lehrerin will mich schon seit dem 1. Jahr nicht auf der Schule haben. Ich weiß was ich will und mache diese Tätigkeit sehr gerne, jedoch ist sie der Meinung, das diese Ausbildung nichts für mich wäre. Auch meine Klassenkameraden (die mich auch nicht leiden können) haben gemerkt das die Lehrerin mich nicht leiden kann. Sie macht mich immer vor der Klasse fertig. Heute hat sie mich wieder angeschrien weil mein Vortrag nicht so gut war und meinte ich bestehe das Praktikum in der Grundschule nicht (ich bin in der Praxis sehr gut, laut meiner Anleiterin). Daraufhin habe ich sie gefragt ob sie mich nicht mehr in ihrer Klasse haben möchte, weil es sich so anfühlt. Sie meinte es sei eine Unverschämtheit dies zu behaupten, sie würde sich doch um mein bestehen der Ausbildung bemühren. Ein Beispiel aus dem Unterricht: Lehrerin: "Aylin haben sie Ihre Hausaufgaben gemacht?" Ich: "Ja, ein moment!" *suche in meinem Block die Hausaufgaben* Lehrerin: "also doch nicht" und nimmt jemand anderen dran... Ich werde jetzt versuchen die Schule mitten im 2. Halbjahr zu wechseln. Ich finde sowas ist pädagogisch nicht korrekt vor allem weil wir auf einer "Sozialen" Schule sind. Traurig..
Veröffentlicht am 08. Apr 2016 um 11:49 Uhr von Nanni
Es ist schön zu lesen, das man als Elternteil machtlos ist seinen Kind zu helfen, wenn es in der Grundschule gerobbt wird. Auch mein Kind wird in der 4 Klasse ( 9 Jahre) von seinen Lehrer gejobbt. Ich war schon bei der Schulaufsichtsbehörde und überall. Ich überlege den Lehrer Polizeilich Anzuzeigen, ob das hilft? Weil alles andere erscheint mir sinnlos zusein. Er soll ab kommenden Jahr die Schule wechseln ich hoffe und wünsche mir, das es dann besser wird. Aber mit so einer Friesierten Schülerakte wird es nicht leicht. Mein Sohn möchte auch schon lange nicht mehr in die Schule, hat Albträume und bekommt schlechte Noten wird für alles 20 mal bestraft usw.
Veröffentlicht am 17. Apr 2016 um 03:49 Uhr von J.B.
Hallo, ich bin Mutter eines inzwischen 18 jährigen Sohnes und muss gestehen das mobbing hört bis heute nicht auf. Es hat im Kindergarten schon begonnen dort wurde er durch kinder gemobbt weil er nicht die neueste Kleidung getragen hat, weil ich, seine Mutter, zu dick bin und so weiter. Ich habe ihn dann erst einmal Zuhause gelassen aber das geht auch nicht ewig er musste das letzte Jahr bevor er in die Schule sollte in den Kindergarten zurück wo sie mir mitteilten das er nicht intiligent genug sei und auf einen Kindergarten für geistig behinderte müsse. Ich habe meinen Sohn dann Testen lassen ob das auch wirklich stimmt und siehe da es stimmte überhaupt nicht. Er war normal geistig entwikelt. Er war ein sozial kompatiebles und fröhliches Kind mit oberem durchschnitt an inteligenz. Ich bin dann umgezogen und er kam auf einen anderen Kindergarten wo alles gut lief. Leider sind wir zum schulbeginn, also erste Klasse wieder umgezogen wo anfangs der gleiche Terror los ging glücklicher weise gab es da eine Lehrerin die sich für ihn einsetzte und es besser wurde. Unsere schlechteste entscheidung kam aber genau zum ende des 1. Schuljahres wir haben ein Haus gekauft und sind deshalb nochmals umgezogen. Was seit dem pasiert ist, ist der reinste Horror. Gemeinschaftliches Mobbing durch Lehrer, Schühler und Schulleitung. Seine Noten sind radikal abgestürzt er war ständig krank und hat in 2 Jahren eine absolute negativ Einstellung zur Schule bekommen. Wenn ich bedenke das er davor vor allen anderen schon lesen konnte sehr wissbegierig und lehrnwillig war macht mich das sehr traurig was dadurch alles kaputt gemacht worden ist. Sie haben ihn soweit zerstört wie ich es mir nie vorstellen konnte. Auch die ganzen Gespräche und Briefe, das einschalten von Ärzten und Psychologen hat nichts gebracht. Die Schule hat ihn so weit vertig gemacht das er nur noch ein lehrnniveau von einem Sonderschüler hatte und dann dort hin wechseln musste. Ich hatte gehofft es würde bei diesem Schulwechsel besser werden aber falsch dort ging es gerade so weiter. Leider habe ich zu spät erfahren das Lehrer die an der Schule sind aus unserem Ort hier kommen und auch die Rektorin den Rektor hier gut kennt. Daher ging der Kampf weiter bis es aufeinmal hies er habe Haubtschulniveau und solle wechseln. Ich dachte erst ich höre falsch aber beim rückblicken sehe ich heute das die Schule uns nur loshaben wollte weil wir nicht aufgegeben haben zu kämpfen und sogar mit dem Oberschulamt gedroht hatten. Später habe ich erfahren das dort so einiges nicht stimmt denn das Oberschulamt musste dort schon des öffteren eingreifen. Nur habe ich das damals nicht gewust und so musste mein Sohn und sogar ich 2 Jahre das Mobbing erleiden. Daher dachten wir toll er lässt es an sich abprallen und geht seinen weg. Leider war auch das falsch und es kam noch schlimmer. Er kam genau in die Klasse wo die mobbenden Schühler aus unserem Ort waren. Aber man konnte mit dem Rektor und dem Konrektor reden die haben auch eine anti mobbing kampagne gestartet was ich super fand und dachte jetzt geht es aufwärts. Aber man soll den Morgen nicht vor dem Abend loben. Wie es kommen muss wenn endlich etwas gut ist wird es kaputt gemacht der alte Rektor ging in seine Pension und nicht der tolle Konrektor wurde Rektor nein eine ganz andere Rektorin wurde eingesetzt und die hat auch gleich den Konrektor und die guten Lehrer entsorgt. Was soll ich sagen von da an hatten wir wieder die Rennerei und das ganze theater von vorne bzw. noch etwas schlimmer. Mein Sohn war mittlerweile so eigeschüchtert das auch ich, die Ärzte und Psychologen nicht mehr an ihn ran kommen und sich eine psychisch lehrnschwäche entwickelt hat. Er hat wie erwartet dort die neunte Klasse nicht abgeschlossen. Auch der Typ vom Arbeitsamt meinte mir sagen zu müssen das mein Sohn ein Versager sei und es nie packen würde eine Arbeit zu bekommen. Der ist leider auch ganz dicke mit dem mann der Rektorin. Ich habe eine kleine Chance gesehen ihn von der Schule zu holen und das er trozdem seinen Abschluss machen kann. Diese Chance haben wir genutzt und ihn auf das VAB (Vorbereitung Arbeit Beruf) geschickt wo er mit hängen und würgen den Abschluss gerade noch so geschaft hat. Leider wurde auch dort von Schülern gemobbt und von den Lehrern kam nur eine resignierung. Troz allem hat er einen Arbeitsplatz zur Lehre gefunden muss aber vorher ein vollzeit Berufsschuljahr mit Berufspraktikum absolvieren und bestehen. Auch hier habe ich so das Gefühl das meinem Sohn Mobbingopfer auf die Stirn tätowiert ist. Es kommen von den Lehrren Aussagen gegenüber der ganzen Klasse, er ist der schlechteste in jedem Fach der schlechteste der ganzen Klasse und so weiter. Er wird von fast allen Klassenkameraden gemieden und von einem sogar dauerhaft als Missgeburt und noch viele solcher schlimmen Sachen bezeichnet und die Lehrer tun nichts. Ja wenn Mama und Papa viel Geld haben und die Schule auch noch sponsort, da ist es doch klar das da nichts gemacht wird und dieser Kerl auch noch der Lehrer liebling ist. Wenn das so weiter geht weis ich jetzt schon das mein Sohn das Jahr nicht schaffen wird, denn nach den langen Jahren mit Mobbing kann er einfach nicht mehr und auch ich kann ihm nicht mehr helfen denn er lässt nichts mehr an sich ran, und was dann? Alles kaputt nur weil es solche penetranten Ignoranten und Emporkömlinge gibt wie diese Lehrer und Rektoren die keinerlei Kritik vertragen? Ich finde es absolut traurig was hier gespielt wird und wieviel Macht an Schulen ausgeübt wird. Macht mit denen sogar Lehrer die etwas bewirken wollen Erpresst werden. Ich glaube langsam es ist hoffnungslos aber ich gebe trozdem nicht auf denn mein Sohn ist mir wichtiger wie dieses Volk. Bei meiner Tochter hat es ähnlich angefangen, sie ist jetzt 12 Jahre und eine recht gute Schülerin. Bei ihr wussten wir wie wir der Schule in unserem Ort gegenüber treten mussten und als es geheisen hat sie solle auf die Hauptschule wo mein Sohn war bin ich fast völlig ausgerastet wir hatten aber den Tipp bekommen das wir sie mit viel glück in einen anderen Schulbezirk tun können. Das mit dem beantragen war die Hölle da die Hauptschule in unserem Bezirk sie nicht wo anderst hinlassen wollte und auch offen meinte:" die versagt bestimmt wie ihr Bruder und wird ja eh nicht lange bei uns sein". Unser Antrag wurde 2 mal abgewiesen bis ich an der Stelle wo es abgewiesen wurde zum Schluss ausgerastet bin und mit Mord in der Schule gedroht habe wo sie hin soll wenn es ihr dort genauso wie meinem Sohn ergeht. Ich weis das war nicht richtig aber ich habe keinen ausweg mehr gesehen. Komischerweise aber das hatte gefruchtet und der Antrag wurde bewilligt, einen Tag vor Schulbeginn und was soll ich sagen das war die beste Entscheidung. Sie wird immer besser in der Schule. Dort wird mobbing gleich im Keim erstikt und das trotz Rektoren wechsel, denn der alte Rektor hat dort immer noch einen Platz und ein kleines Mitspracherecht. Wenn ich so zurück blicke hätte ich gerne vieles gewusst was ich heute weis und sehr warscheinlich wäre dann alles besser gelaufen. Ich hätte vieleicht auch schon früher mit Mord drohen sollen weil ich der Meinung bin das das meiner Tochter ihre Zukunft gerettet hat. Es war das eizige Mittel was geholfen hat. Was meinen Sohn angeht werde ich weiter kämpfen auch jetzt wo er 18 ist und wenn es sein muss mit allen Mittelen ob legal oder nicht denn auch ich kann so langsam nicht mehr ich fühle mich hielflos und alleine gelassen. Auch alle Tipps und Tricks helfen nicht mehr. Ich meine auch das mein Sohn schon aufgegeben hat, es ist zum heulen. Ich habe nicht alles bis ins detail beschrieben sonst würde ich nie vertig werden aber im groben ist alles drin.So ich hoffe ihr seid mir wegen der Länge nicht böse aber es tut gut sich mal einen Teil von der Seele zu schreiben. Liebe Grüße an alle Mitleidenden
Veröffentlicht am 15. Dez 2016 um 08:14 Uhr von sonnenblume
Es ist ja unfassbar was ich hier lese .Warum gibt es so wenig Hilfe für solche Kinder und auch Eltern...Lesen Leute vom Schulamt auch so etwas? Auch mein Sohn ist betroffen und es hat auch lange gedauert bis er etwas gesagt hat .Er ist eher ein ruhiges oft auch verträumtes Kind und auf keinen Fall würde er gegen einen Lehrer etwas sagen.Er traut sich nicht obwohl ich ihn darin bestärke sich zu wehren.Er beschreibt die Situation so das eine Lehrerin damit anfing sich vor der Klasse über ihn lustig zu machen ,ihn als trottelig und dumm zu bezeichnen und ihm zu sagen das er sowieso nichts tauge.Nach dem es irgendwann aus ihm herausbrach und er mir erzählte wie er sich fühlte wollte ich sofort ein Gespräch mit der Schule führen.Das wollte er auf keinen Fall,er sagte wenn ich das tue erzählt er gar nichts mehr ich könne mir gar nicht vorstellen was die Lehrer dann machen ,dann machen die ihn fertig ,so sagt er.Am schlimmsten findet er das die Kinder über die bösartigen Äußerungen der Lehren über ihren Sakasmus und ihre dumme Ironie auch noch lachen.Er sagt die sind froh das sie nicht an der Reihe sind,wenn ein Schüler was sagen würde bekommt der auch gleich Feuer.Selbst seine Freunde lachen im Unterricht mit,was ihn sehr verletzt, er aber mit 11 Jahren leider noch nicht die Kraft besitzt,das mit ihnen zu besprechen.Nun reagiert er mit Bauchschmerzen ,Übelkeit,isst schlecht und zieht sich immer weiter zurück,wendet sich auch von seinen Freunden aus der Klasse ab..Es ist schrecklich zu sehen wie er sich verändert und wie traurig ihn das macht .Ich wünschte mir das diese Geschichten bei Schulämtern Gehör finden und sich dem Thema noch mehr in der Öffentlichkeit gewidmet wird.Auch müsste es anonyme Möglichkeiten der Beschwerde für Kinder und Eltern beim Schulamt geben, die wirklich im Sinne der Kinder arbeiten ,nach Hinweisen in die betreffenden Schulen gehen und hartnäckig solche Fälle aufdecken und entsprechend handeln.Aber für so etwas ist hier ja kein Geld,allerdings kostet die psychologische Behandlung der Kinder die lange solche miesen Erfahrungen machen ja auch...