Going to future Lerngruppe
Das Going to future ist eine vergleichsweise leichte englische Zeit. | Foto: Paul Bradbury/ Getty Images
Autor

21. Okt 2021

Elena Weber

Lernen

Das Going to future: So einfach ist es!

Going to future: einfache Bildung

Mit den englischen Zeiten ist es wie mit dem Vokabeln lernen oder den unregelmäßigen Verben: Manche fallen super leicht, andere wollen einfach nicht in den Kopf. Das Going to future gehört eher zu Kategorie eins, denn seine Bildung ist vergleichsweise einfach, auch, weil du zum Beispiel im Gegensatz zur Present Perfect Bildung nicht auf unregelmäßige Verben achten musst. Gerade beim Gebrauch des Going to future gibt es jedoch einige Feinheiten, die du kennen und beachten solltest. Welche das sind, verraten wir dir hier.


Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Verwendung
  3. Unterschied zum will-Future
  4. Bildung
  5. Verneinung 
  6. Fragen
  7. Signalwörter
  8. Häufige Fragen
  9. Überblick

Das ist das Going to future

Die Antwort auf die Frage, was das Going to future eigentlich ist, fällt ziemlich kurz aus: Beim Going to future handelt es sich um eine englische Zukunftsform. Das bedeutet, es ist eine Zeit, die du benutzt, um Zukünftiges auszudrücken. Weitere Zukunftsformen der englischen Zeiten sind das Futur I und das Futur II. Auch das Future Progressive und das Future Perfect Progressive sind Möglichkeiten, Zukünftiges auszudrücken.

Beachte bei all diesen Zeiten, dass sie viel stärker als im Deutschen bestimmte Aspekte einer Zeit betonen und nicht allgemein die Zukunft zum Ausdruck bringen. Daher musst du auch beim Going to future wissen, worauf es seinen Fokus legt und in welchem Zusammenhang du es gebrauchst. In einem anderen Zusammenhang kommt eventuell eine andere Zukunftsform zum Einsatz.

Verwendung

Das Going to Future bietet dir nicht nur die Möglichkeit, über die Zukunft zu sprechen. Es zeigt dir auch: Die englischen Zeiten sind in ihrer Verwendung viel differenzierter als du es aus dem Deutschen kennst. Denn auch wenn das Going to future eine Zukunftsform ist: Du kannst es nicht immer benutzen, wenn du etwas Zukünftiges ausdrücken möchtest. Vielmehr betont es einen bestimmten zukünftigen Aspekt. Du benutzt das Going to future nämlich, um Pläne, Vorhaben oder logische Schlussfolgerungen auszudrücken.

Hier ein paar Beispiele:

This weekend, Elif and Sarah are going to have a romantic trip to the mountains.
Dieses Wochenende planen Elif und Sarah einen romantischen Ausflug in die Berge.

Friday evening, Trudy and Bartosz are going to meet for a horror movie night.
Trudy und Bartosz haben vor, sich Freitag abend für eine Horrorfilm-Nacht zu treffen.

Look at this chair! It is going to collapse.
Schau dir diesen Stuhl an! Er wird kaputtgehen.

Der Unterschied zum will-Future

Das Going to future legt seinen Fokus auf geplante Handlungen und Ereignisse. Damit unterscheidet es sich maßgeblich vom will-Future. Das will-Future ist eine weitere Zeit, mit der du im Englischen etwas Zukünftiges ausdrücken kannst. Du benutzt es, wenn du über unabwendbare Ereignisse sprichst, die du nicht beeinflussen kannst, etwa das Wetter. Auch Vorhersagen, Vermutungen und spontane Entschlüsse drückst du mit dem will-Future aus. Wo du im Deutschen also einfach das Futur verwendest, musst du im Englischen zwischen zwei Zukunftsformen unterscheiden.


Literaturverzeichnis Hinweis Damit dir diese Unterscheidung leichter fällt, hilf dir selbst, indem du das Going to Future nicht mit "werden" übersetzt. Verwende stattdessen "vorhaben etwas zu tun" oder "planen".  So betonst du genau den Aspekt, den das Going to future ausdrückt und kommst nicht mit dem will-Future durcheinander.


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Die Bildung des Going to future

Da es sich beim Going to Future um eine zusammengesetzte Zeit handelt, brauchst du mehrere Verben, um sie bilden zu können. Das sind eine Form von to be und going to und das Vollverb. Somit kannst du dir folgende Formel für das Going to Future merken:


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Die einzige Verbform, die dabei fehleranfällig ist, ist die entsprechende Form von to be, die du abhängig vom entsprechenden Personalpronomen konjugieren musst. Das "going to" bleibt unverändert. Das angeschlossene Verb steht immer im Infinitiv. Dies erkennst du übrigens auch am "to", das unmittelbar davor steht.

Hier einige Beispiele:

I am going to visit my aunt next week.
Nächste Woche habe ich vor, meine Tante zu besuchen.

Are you going to do some work in the garden this afternoon?
Hast du vor, heute Nachmittag im Garten zu arbeiten?

Vlad is not going to do his homework.
Vlad hat nicht vor, seine Hausaufgaben zu machen.

My family and I are going to visit my grandparents this Christmas.
Meine Familie und ich haben vor, Weihnachten meine Großeltern zu besuchen.

Wie du sehen kannst, konjugiert du also to be wie folgt:

  • Singular: I am, You are, He/she/it is
  • Plural: We are, You are, They are

Da du die Formen von to be aber bereits seit deiner ersten Englischstunde kennst und häufig benutzt, dürfte dir die Bildung des Going to Future keine Probleme bereiten.

Die Verneinung im Going to future

Auch die Verneinung des Going to future ist ziemlich easy. Alles, was du tun musst, ist ein not einzufügen, zum Beispiel:

I am not going to visit my aunt next week.
Trudy is not going to take part in the excursion next week.

Vor allem der gesprochenen Sprache kannst du "is not" und "are not" zu "isn’t" oder "aren’t" verkürzt.

Fragen im Going to future

Der grundsätzliche Aufbau einer Frage ist in jeder Zeit gleich. Das bedeutet, die Struktur von Fragewort + Hilfsverb + Subjekt + Vollverb + Rest bleibt immer bestehen. Bei Fragen in der ing-Form brauchst du allerdings kein Hilfsverb to do, da dieses ja ein Indikator für das Simple Present ist. Im Going to future sehen die Fragen so aus:

What is Theresa going to do this weekend?
Was hat Theresa dieses Wochenende vor?

When are Elif and Sarah going to make their romantic trip?
Wann planen Elif und Sarah ihren romantischen Ausflug.

Is Bartosz going to join Vlad’s birthday party?
Hat Bartosz vor, bei Vlads Geburtstagsparty dabei zu sein?

Signalwörter

Viele englische Zeiten haben Signalwörter, die darauf hindeuten, dass du eine bestimmte Zeit verwenden musst. Meist handelt es sich dabei um Zeitangaben. Für das Going to future gibt es solche expliziten Signalwörter allerdings nicht. Zwar können Zeitangaben wie tomorrow, next week oder next month ein Hinweis auf die Zukunft sein. Ob du das Going to Future oder das will-Future verwenden musst, sagen sie dir nicht. Das musst du dem Zusammenhang entnehmen. 


Going to future lernen


Das Going to future: häufige Fragen

Wann wird das Going to future verwendet?

Du verwendest das Going to future, um Pläne und Vorhaben oder logische Schlussfolgerungen auszudrücken.

Wie bildet man das Going to future?

Das Going to future ist eine zusammengesetzte Zeit, die mit einer Form von to be, going to und dem Infinitiv des Vollverbs gebildet wird.

Wie übersetzt man das Going to future?

Es ist nicht falsch, das Going to future mit "werden" zu übersetzen. Um es vom will-Future zu unterscheiden und dir bewusst zu machen, dass diese Zeit Pläne und Vorhaben ausdrückt, ist es jedoch einfacher, wenn du es mit "vorhaben etwas zu tun" oder "planen" übersetzt.

Das Going to future im Überblick

  • Das Going to future ist eine Zukunftsform.
  • Es drückt Pläne und Vorhaben aus.
  • Nicht zu verwechseln ist es mit dem will-Future, das vor allem zukünftige Handlungen und Ereignisse ausdrückt, die du nicht beeinflussen kannst.
  • Es hilft, das Going to future nicht mit "werden", sondern mit "vorhaben etwas zu tun" oder "planen" zu übersetzen.
  • Du bildest das Going to future mit einer Form von to be, going to und dem Infinitiv des Vollverbs.
  • Die Verneinung erfolgt über den Einschub not.

Noch mehr Grammatik

Im Englischunterricht gibt es noch viele weitere Grammatikthemen. Falls du das ein oder andere noch einmal nachlesen willst, findest du hier weitere Infos:

Außerdem haben wir Tipps für dein Vokabeltraining:

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