Gute Taten Weihnachten
Für gute Taten ist nicht der Weihnachtsmann zuständig, sondern: Du | Foto: Thinkstock/Annykos
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11. Dez 2015

Denise Haberger

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Zehn gute Taten zum Fest

-ARCHIV-

Tipps für mehr Engagement in der Adventszeit

Top 10 der guten Taten zu Weihnachten

1. Wünsche erfüllen

Wunschzettelaktionen gibt es von vielen Vereinen, aber auch von Kaufhäusern, Supermärkten und den zahlreichen örtlichen Tafeln. Schon weit vor Weihnachten starten außerdem viele karitative Einrichtungen Spendenaktionen für bedürftige Menschen in anderen Ländern, beispielsweise in Krisenregionen. Und so geht’s: Kinder, deren Familien nicht viel Geld haben, wünschen sich etwas. Du besorgt das Geschenk und gibst es an einer Sammelstelle ab. So haben die Kleinen garantiert etwas unter dem Weihnachtsbaum.

2. Klamotten spenden

Weihnachtszeit bedeutet nicht nur Gemütlichkeit, sondern oft auch Schnee und Kälte. Für Obdachlose ist das besonders gefährlich. Deshalb brauchen sie warme Kleidung, feste Schuhe oder Schlafsäcke. Wenn du oder deine Familie Winterkleidung übrig habt, gebt sie am besten bei Kleiderkammern, der Caritas, der Awo oder der Diakonie ab. Diese gibt es in jeder großen Stadt. Aber denkt daran: Die Kleidung muss intakt sein.

3. Lasst euch typisieren

Als Stammzellenspender kannst du vielleicht irgendwann einmal einem Menschen mit Blutkrebs das Leben retten. Ein Wattestäbchen genügt, und schon bist du registriert. Dafür musst du allerdings mindestens 18 Jahre alt sein. Melde dich online an und die Deutsche Knochenmarkspenderdatei schickt dir ein Registrierungs-Set: www.dkms.de.

Es muss aber nicht bei der Stammzellenspende bleiben: Ein Organspendeausweis wäre der nächste Schritt. du würdest nicht nur eine gute Tat für andere Menschen tun, sondern auch deinen Liebsten im Notfall die Entscheidung abnehmen, ob du ein Organ spenden willst oder nicht. Mehr Infos und den Ausweis gibt es hier: www.organspende-info.de

4. Besuch im Altenheim

Viele Seniorenheime suchen musikalische Unterstützung für die Advents- und Weihnachtsfeiern. Kannst du ein Instrument spielen oder singen? Dann fragt doch einfach mal in einem Heim in deiner Nähe nach. Vielleicht habt du aber auch Zeit und Lust, den alten Menschen etwas aus Zeitungen oder Büchern vorzulesen. Gern gesehen sind ebenfalls Besucher, die mit den Senioren spazieren gehen. Ein Ausflug zum Weihnachtsmarkt würde sicherlich für Freude sorgen.

5. Bäume pflanzen

Seit 2007 setzt sich die Schülerinitiative Plant-for-the-Planet für den Klimaschutz ein. Das Ziel: Im Jahr 2020 sollen 1.000 Milliarden Bäume gepflanzt worden sein, knapp 13 Milliarden haben sie schon geschafft. Wenn du das unterstützen willst, pflanz einen Baum und registrier ihn, damit er vom Weltbaumzähler erfasst werden kann: www.plant-for-the-planet.org. So kannst du einen Beitrag leisten, dass die Erde ein wenig sauberer wird und lebenswert bleibt.

6. Helft deiner Familie, Freunden oder Nachbarn

Für diese gute Tat brauchst du noch nicht einmal Geld, nur ein wenig Zeit. Denn gerade die haben viele Eltern, Freunde oder Nachbarn nicht. Während du auf den Nachwuchs aufpasst, können diese ganz in Ruhe die Weihnachtseinkäufe erledigen oder einen Abend im Kino verbringen. Ansonsten macht du ihnen bestimmt eine Freude, indem du an einem der Adventswochenenden die Einkäufe erledigst. Schließlich müssen auch deine Freunde und Verwandte mal auspannen.

7. Hunde ausführen

Du geht gerne mit Hunden Gassi, ein eigener ist dir aber zu viel Verantwortung? Hier die perfekte Lösung: Tierheime sind ständig auf der Suche nach Freiwilligen, die Heimhunde mal für ein paar Stunden ausführen. Vor allem gehst du so keine Pflichten ein, sondern kannst dich so um den Hund kümmern, wie du gerade Zeit hast. Noch dazu tust du nicht nur den Tieren etwas Gutes, sondern auch dir. Frische Luft schadet schließlich nie. Eine Übersicht von Tierheimen findet du hier: www.tierschutzbund.de/tierheime

8. Verzichtet auf Geschenke

Überzeuge deine Familie und verzichtet doch ausnahmsweise auf Geschenke. Das Geld dafür kannst du dann an Hilfsorganisationen spenden. Damit du nicht ganz leer ausgeht: Einigt euch auf ein Geschenk pro Person. Geldspenden können etwa an die Welthungerhilfe gehen: www.welthungerhilfe.de

9. Vogelhäuschen aufstellen

Nist- und Futterhäuschen können Vögeln im Winter das Leben retten. Im Garten oder auf dem Balkon sind sie leicht angebracht und bieten auch ein klein bisschen Biologieunterricht. Zu kaufen gibt es diese Häuschen in Baumärkten oder bau sie doch einfach selber. Anleitungen findest du im Netz, etwa beim Naturschutzbund: www.nabu.de Füttere aber erst zu, wenn der Boden vereist ist oder Schnee liegt. Denn solange die Vögel noch auf natürlichem Wege Nahrung finden, solltest du sie diese suchen und essen lassen.

10. Plätzchen backen

Viele Hilfsorganisationen backen in der Adventszeit Plätzchen mit Kindern und brauchen dafür Helfer. Wenn du dich mit Zimtsternen, Vanillekipferl und Co. auskennst und außerdem gut mit Kindern kannst, dann ist das ja vielleicht genau die richtige gute Tat für dich. Versuch es doch mal bei den Johannitern: www.johanniter.de

Ansonsten kannst du auch für deine Eltern, Geschwister und Großeltern backen. Rezepte gibt es reichlich im Internet oder der Rezeptsammlung der Oma. Außerdem schmecken selbstgebackene Plätzchen immer besser als gekaufte. Du wirst sehen: Die Freude wird groß sein.

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