Auto Auszubildende
Drei beliebte Berufe am Automobilbereich im Check | Foto: Thinkstock/Wavebreakmedia Ltd
Autorenbild

01. Mai 2016

Merel Neuheuser

Ausbildung

Ausbildungsberufe in der Autobranche

Fachinformatiker, Automobilkaufleute und KFZ-Mechatroniker

Die Fachinformatikerin

  • Name: Jessica Schmidt
  • Alter: 22 (3. Lehrjahr)
  • Schulabschluss: Abitur
  • Arbeitgeber: Volkswagen

Das machen Fachinformatiker:

Fachinformatiker vereinfachen Arbeitsschritte mithilfe von IT-Lösungen. Bei Volkswagen sorgen sie beispielsweise dafür, dass die Produktion sicher und planmäßig läuft. Überall dort, wo in einem Unternehmen sehr viele Informationen zusammenkommen und verwaltet werden müssen, sind ihre Kenntnisse gefragt. Dabei ist "Fachinformatiker" nicht nur ein technischer, sondern auch ein kaufmännischer Beruf, zu dem auch all das gehört, was als "unternehmerisches Denken" bezeichnet wird.

Deshalb habe ich mich für genau diese Ausbildung entschieden:

Jessica Schmidt, Auszubildende bei VolkswagenIn der Schule hatte ich großen Spaß am Programmieren und wollte dies auch als Beruf fortführen. Dazu passte die Ausbildung zur Fachinformatikerin super. Dass es Volkswagen werden sollte, war mir von Anfang an klar. Ich bin in der Region aufgewachsen, und auch mein Vater arbeitet bei Volkswagen.

Typische Aufgaben der Arbeit:

Ich arbeite an einer Datenbank, die eine Statistik über die Bedienung einer bestimmten Maschine in meinem Bereich führt, damit Unfälle vermieden werden. Zu Beginn musste ich viel mit meinem Auftraggeber kommunizieren und konkret festhalten, was gefordert wird. Jetzt entwickle ich die Oberfläche oder das sogenannte Backend und halte meinen Auftraggeber dazu auf dem Laufenden. Außerdem absolvieren wir viele Lehrgänge, gemeinsam in der Klasse oder direkt mit den jeweiligen Ausbildern.

Deshalb sollte es die Automobilbranche sein:

Autos haben mich schon immer fasziniert. Ich wollte mich deshalb auch beruflich mit ihnen beschäftigen. Ich finde es spannend, dass wir alle an unterschiedlichen Projekten arbeiten, die den Gesamtablauf rund um die Fertigung des Autos unterstützen.

Mein Lieblingsauto:

Das Beetle-Cabrio! Nächsten Monat steht es hoffentlich vor meiner Tür.


Der Automobilkaufmann

  • Name: Janek Tohang
  • Alter: 20 (1. Lehrjahr)
  • Schulabschluss: Abitur
  • Arbeitgeber: Daimler

Das machen Automobilkaufleute:

In der Ausbildung werden wir Automobilkaufleute in allen Bereichen des Autohauses eingesetzt und lernen die verschiedenen kaufmännischen Bereiche kennen. Die Arbeit ist sehr kundenorientiert, beispielsweise im Service oder im Verkauf. Wir lernen viel über wirtschaftliche Zusammenhänge und das Unternehmen. Mitbringen sollte man vor allem Interesse an Autos und Spaß am Kundenkontakt.

Deshalb habe ich mich für genau diese Ausbildung entschieden:

Janek Tohang, Auszubildender bei DaimlerIch war schon immer fasziniert von Autos. Bei Recherchen bin ich auf den Beruf "Automobilkaufmann" gestoßen, habe mich informiert und beworben. Für mich war schnell klar, dass es Daimler werden sollte – mir haben die Produkte schon immer sehr gut gefallen und mir war wichtig, in einem globalen Unternehmen zu arbeiten.

Typische Aufgaben der Arbeit:

Den Standardarbeitstag gibt es nicht. Aktuell arbeite ich an der Kundendienstannahme. Das bedeutet, dass ich die Serviceassistenten bei der Bearbeitung unterstützte, wenn ein Kunde sein Auto in die Werkstatt bringt. Ich vereinbare Termine, nehme Fahrzeuge entgegen, gebe sie wieder an die Kunden aus und bereite die Aufträge nach. Wenn ich im Fuhrpark oder im Verkauf eingesetzt bin, sieht mein Arbeitstag aber natürlich ganz anders aus.

Deshalb sollte es die Automobilbranche sein:

Mich begeistert, dass man – egal in welcher Abteilung – immer intensiv mit dem Produkt Auto zu tun hat. Die Automobilbranche hat eine Bedeutung für fast alle Wirtschaftsbereiche: Sie hält die Welt mobil. Und sie erfindet sich immer wieder neu: beispielsweise mit dem Thema Elektromobilität.

Mein Lieblingsauto:

Mein Highlight ist das neue S-Klasse-Cabrio.


Der KFZ-Mechatroniker

  • Name: Andreas Neidhardt
  • Alter: 19 (3. Lehrjahr)
  • Schulabschluss: Realschule
  • Arbeitgeber: ZF

Das machen Mechatroniker:

Ein Mechatroniker ist Mechaniker und Elektroniker in einer Person. Seine Aufgabenschwerpunkte liegen im Bereich der Mechanik, Elektronik und Informationstechnik. Unter anderem baut, montiert, installiert und wartet er Anlagen und Maschinen. Außerdem ist der Mechatroniker für ihre Wartung und Reparatur zuständig.

Deshalb habe ich mich für genau diese Ausbildung entschieden:

Andreas Neidhardt, Auszubildener bei ZFIch habe mich für den Ausbildungsberuf Mechatroniker entschieden, weil der Beruf zukunftsorientiert ist und mich mechatronische Systeme, also Systeme mit elektronischen und mechanischen Komponenten, schon immer interessiert haben. Ein Praktikum als Mechatroniker bei ZF hat mir diesen Berufswunsch bestätigt. Ich habe mich für ZF entschieden, weil es hieß, dass hier großen Wert auf das Miteinander und die Zusammenarbeit der Mitarbeiter gelegt wird und man umfassend und mit modernster Ausstattung ausgebildet wird. Das kann ich komplett bestätigen.

Typische Aufgaben der Arbeit:

Meine Ausbildung lässt sich in zwei Hauptbereiche gliedern: zum einen die Vermittlung der grundlegenden Ausbildungsinhalte in der Lehrwerkstatt, wo der Tag vom Ausbilder geplant wird. Zum anderen das Kennenlernen der verschiedenen Fertigungs-, Forschungs- und Instandhaltungsabteilungen. In diesen Abteilungen lernt man jeden Tag etwas Neues kennen und kann nicht immer genau sagen, welche Aufgaben am nächsten Tag auf einen warten.

Deshalb sollte es die Automobilbranche sein:

Sehr positiv an der Automobilindustrie ist, dass es dort sichere Arbeitsplätze und gute Karrierechancen gibt.

Mein Lieblingsauto:

Die neue C-Klasse von Mercedes-Benz gefällt mir sehr gut.

Artikel-Bewertung:

2.89 von 5 Sternen bei 318 Bewertungen.

Deine Meinung: