Lebenslauf Stationen
Auch deine Hobbys und Nebenjobs gehören in den Lebenslauf | Foto: Thinkstock/SolisImages
Autorenbild

23. Mai 2016

Nathalie Klüver

Ausbildung

7 Dinge, die deinen Lebenslauf veredeln

Von Ehrenamt bis zum Hobby

Beruf der Eltern

Diese Info ist heute längst kein Muss mehr und sollte nur erwähnt werden, wenn der Beruf etwas mit der angestrebten Position zu tun hat. Also z. B. auch die Mutter Ingenieurin ist.


Nebenjobs

Statt verniedlichend von "Jobs" zu schreiben, sollte man besser "Praktische Erfahrungen" benennen. Hier passen dann auch besondere Kurse und Workshops rein, die man etwa während der Schulzeit absolviert hat. Auch ein Praktikum findet an dieser Stelle Platz. Besonders herausstreichen sollte man dabei den direkten Bezug der betreffenden Fähigkeiten und Erfahrungen zur ausgeschriebenen Stelle.


PC-Kenntnisse

Je genauer man sie benennt, desto besser. Mit dem Internet kennt sich jeder aus, aber nicht explizit mit HTML oder Wordpress – also die konkreten Programme beim Namen nennen. Besonders gute Kenntnisse sind zu unterstreichen (z. B. "sehr gute Kenntnisse in Microsoft Excel").


Hobbys

Beschäftigungen wie Musik hören oder Games zocken sind ziemlich belanglos. Fernsehen macht an dieser Stelle auch keinen guten Eindruck. Besser ist es, wenn die Hobbys einen klaren Bezug zur Bewerbung haben – zum Beispiel dort "Fotografieren" steht, wenn man sich auf ein Journalistenvolontariat bewirbt. Auch können Hobbys für bestimmte gern gesehene Eigenschaften stehen – wie etwa der Mannschaftssport für die oft gewünschte Teamfähigkeit. Grundsätzlich gilt: Weniger ist mehr. Vier Hobbys reichen.


Ehrenamt

Das Ehrenamt zeigt, dass man zu einem besonderen sozialen Engagement bereit ist und sich ernsthaft für die Bedürfnisse anderer einsetzt. Auch an dieser Stelle sind Tätigkeiten hervorzuheben, die einen direkten Praxisbezug haben und deutlich mit bestimmten Fähigkeiten verknüpft sind. So schreibt man etwa dem Kassenwart eines Sportvereins sicherlich die Fähigkeit zu, mit Geld und Buchhaltungsrichtlinien umgehen zu können.


Auslandserfahrungen

Sie kommen immer gut an, werden oft sogar vorausgesetzt. Nicht nur Sprachreisen oder ein Auslandspraktikum gehören erwähnt, auch die dreimonatige Weltreise ist ein Pluspunkt – steht sie doch stellvertretend für interkulturelle Erfahrungen.


Stipendien

Stipendien oder auch Auszeichnungen, die einen klaren Bezug zur ausgeschriebenen Stelle haben, gehören natürlich in den Lebenslauf und sollten, wenn der Name nicht selbsterklärend ist, kurz und knapp beschrieben werden.

Artikel-Bewertung:

3.08 von 5 Sternen bei 106 Bewertungen.

Passende Artikel

Deine Meinung: