Vokabeltraining
Vokabeltraining kann auch Spaß machen. | Foto: Prostock-Studio/Getty Images

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Autor

19. Mai 2021

Elena Weber

Lernen

Vokabeltraining: Diese 5 Methoden führen zum Erfolg!

Vokabeltraining: Ohne geht es nicht

Training, Training, Training: Klingt nach Sport, meint aber das Vokabellernen. Denn das Erlernen einer Fremdsprache ist echte Arbeit. Neben Grammatik und Aussprache sowie den sprachlichen Besonderheiten musst du unzählige neue Wörter in deinen Kopf hämmern. Leider reicht es dabei nicht, damit erst dann anzufangen, wenn Englisch im Abitur schon kurz bevorsteht. Um dein Englisch oder Französisch wirklich zu verbessern, sollte dein Vokabeltraining langfristig angelegt sein und dich durch deinen gesamten Fremdsprachenunterricht begleiten. Welche Methoden in Sachen Vokabeltraining besonders erfolgversprechend sind, haben wir für dich zusammengestellt.


Inhaltsverzeichnis

  1. Lernen mit Karteikarten
  2. Merktechniken anwenden
  3. Sinne nutzen
  4. Fremdsprache im Alltag
  5. Lerne mit anderen
  6. Zeitmanagement
  7. Weitere Tipps
  8. Häufige Fragen
  9. Überblick
  10. Weitere Themen

Methode 1: Lernen mit Karteikarten

Einerseits ist es ein bewährter Klassiker, andererseits ist es für viele echter Horror: das Lernen mit Karteikarten. Zugegeben: Es ist wirklich nicht die kreativste Methode fürs Vokabeltraining. Außerdem ist sie langwierig und erfordert Durchhaltevermögen und Konsequenz. Dafür führt sie beim Englisch lernen aber nachweislich ebenso zum Erfolg wie beim Erlernen jeder anderen Fremdsprache. Wir verraten dir, wie du am besten mit Karteikarten lernen kannst.

Karteikarten schreiben

Um mit Karteikarten zu lernen, brauchst du - klar - Karteikarten. Und damit fängt die Arbeit auch direkt an. Denn Schritt eins bei dieser Methode lautet: Du musst alle Vokabeln auf Karteikarten übertragen. Das machst du jedes Mal, wenn neue Vokabeln dazu kommen. Je nach Umfang kann allein das Abschreiben schon recht zeitaufwändig sein. Es hat aber auch einen ganz entscheidenden Vorteil: Durch das Schreiben findet im Hirn eine Verknüpfung zwischen Wort und Bewegung statt. Der Effekt: Die Vokabel bleibt schneller hängen.

Deswegen empfiehlt es sich, auch eventuelle Besonderheiten wie einen unregelmäßigen Plural oder die verschiedenen Verbformen zusammen mit der Übersetzung auf der Rückseite zu notieren. So hast du es verschriftlicht und direkt fürs Lernen visualisiert.


Vokabeltraining Karteikasten


Karten sortieren

Hast du die Karteikarten beschriftet, geht es darum, sie in den Karteikasten einzusortieren. Dazu unterteilst du dir fünf verschiedene Fächer:

  • Fach 1: für alle neuen Vokabeln. Wenn diese sitzen, schiebst du sie in Fach 2. Sitzen sie nicht, bleiben sie im ersten Fach. Das erste Fach wiederholst du täglich.
  • Fach 2: Wiederhole alle zwei Tage. Beherrschst du sie sicher, schiebe sie in Fach 3, hast du sie wieder vergessen, packe sie zurück in Fach 1.
  • Fach 3: Teste dich einmal pro Woche. Kannst du sie immer noch, dürfen sie in Fach 4. Alle, die du wieder vergessen hast, kommen zurück an den Anfang.
  • Fach 5: Alles, was hier liegt, ist fast schon dein aktiver Wortschatz. Eine Wiederholung einmal im Monat reicht. Wenn du die Vokabeln dann noch weißt, können sie komplett aus dem Karteikasten raus. 
  • Nach einigen Monaten kommen die entfernten Karten wieder in Fach 1. Kannst du sie dann immer noch, werden sie schnell wieder im letzten Fach landen. Hast du vielleicht doch die ein oder andere Vokabel vergessen, kannst du sie auf diesem Weg wiederholen und nachhaltig festigen.

Literaturverzeichnis HinweisUnterstütze dich beim Lernen, indem du Karteikarten in unterschiedlichen Farben wählst, beispielsweise, indem du jeder Wortart eine eigene Farbe zuordnest. So schaffst du auch einen visuellen Anreiz und das Auge lernt mit.


Alternativen

Natürlich kannst du alternativ zum Karteikasten auch einfach eine App verwenden. Lernapps zum Vokabeltraining haben meist Wiederholungszyklen integriert und sind natürlich viel flexibler als ein Karteikasten, den du nicht mal eben mit in den Bus nehmen kannst. Gerade durch das händische Schreiben haben die Kästen aber auch ihre Vorteile. Probiere einfach aus, womit du besser zurechtkommst oder kombiniere beide Möglichkeiten.


 Literaturverzeichnis HinweisBeim Vokabeltraining mit Karteikarten ist Zeitmanagement gefragt. Denn jedes Fach wird zu einem anderen Zeitpunkt trainiert: täglich, alle zwei Tage, einmal die Woche. Es kann helfen, wenn du dir hier einen Zeitplan machst und notierst, wann welches Fach dran ist. So kommst du nicht durcheinander und behältst den Überblick.


Methode 2: Merktechniken anwenden

"Trenne nie st, denn es tut ihm weh", "He, she, it – S muss mit" oder "Yesterday, ago und last fordern immer Simple Past" – Eselsbrücken gibt es viele. Sie helfen dir, Regeln oder Wörter leichter zu behalten. Als Merktechnik funktionieren sie gut, zumal du verschiedene Möglichkeiten hast, sie anzuwenden:

  • Merke dir bereits vorhandene Eselsbrücken.
  • Baue dir deinen eigenen Merkhilfen. Dabei ist es egal, wie weit hergeholt sie sind. Hauptsache, du kannst sie dir merken.
  • Überlege dir eine Geschichte, in die du deine Vokabeln einbaust. Ein Kontext ist manchmal viel leichter zu merken als ein bestimmtes Wort.
  • Stelle dir die Vokabel bildlich vor.
  • Weise Orten in deiner Wohnung oder Gegenständen eine bestimmte Vokabel zu. So kann der geistige Gang durch dein Zimmer dir helfen, dich später an ein Wort zu erinnern.

 

Methode 3: Nutze deine Sinne

Lernen ist eine sehr individuelle Sache. Manch einer muss die Vokabeln laut aussprechen, ein anderer muss alles mehrfach aufschreiben. Hier gibt es kein richtig oder falsch. Was dir aber helfen kann, ist, mehrere Sinne miteinander zu verknüpfen. Denn je intensiver dein Gehirn Informationen aufnimmt, desto leichter fällt die Verarbeitung. Für dein Vokabeltraining heißt das: Kombiniere Hören, Sehen und Fühlen, indem du die Vokabeln nicht nur leise durchliest, sondern aufschreibst und laut aussprichst. Oder du gehst im Zimmer auf und ab. Alles, was dir hilft, ist erlaubt. Probiere dich einfach aus.

Methode 4: Integriere die Fremdsprache in deinen Alltag

Sprachen lernen ist eine praktische Angelegenheit. Versuche also, die Vokabeln, die du dir zum Teil mühsam ins Hirn hämmerst, aktiv anzuwenden. Das kannst du zum Beispiel tun, indem du

  • Bücher in der Fremdsprache liest,
  • Liedtexte übersetzt,
  • Filme und Serien in der Originalsprache schaust,
  • ausländische Radiosender oder Podcasts hörst oder
  • dir einen Tandempartner oder eine Tandempartnerin suchst.

Darüber hinaus können auch schon Kleinigkeiten dabei helfen, Vokabeln besser zu behalten und sie zu kontextualisieren, beispielsweise indem du deinen Einkaufszettel auf Englisch schreibst. Werde einfach kreativ.

Methode 5: Lernen mit anderen

Du musst nicht eingeigelt in deinem Zimmer sitzen und dich vom Rest der Welt abschotten. Gemeinsam macht lernen viel mehr Spaß. Bilde mit Freunden /-innen eine Lerngruppe oder frage deine Eltern oder Geschwister, ob sie dich abfragen wollen. Der Austausch regt dein Gehirn an und das Vokabeltraining fällt dir leichter. Auch ein Tandempartner oder eine Tandempartnerin hilft beim Fremdsprachen erlernen. Als Native Speaker kann er oder sie dich beim Lernen der Vokabeln unterstützen. 

Ob du gut mit anderen lernen kannst, ist eine Charaktersache. Es gibt Menschen, die allein produktiver sind und sich von anderen zu schnell ablenken lassen. Auch hier hilft nur ausprobieren und herausfinden, was für dich am besten geeignet ist.


Vokabeltraining Lerngruppe


Literaturverzeichnis HinweisDu musst dich nicht für eine Methode entscheiden. Es gibt noch viele andere Lernmethoden, mit denen du Vokabeln lernen kannst. Oft funktioniert eine Kombination aus verschiedenen Lerntechniken am besten.


Vokabeltraining: So viel Zeit brauchst du

Unabhängig davon, für welche Methoden du dich entscheidest und wie du dein Vokabeltraining gestaltest: Zeit brauchst du immer. Vokabeln lernen sich leider nicht in zehn Minuten. Damit die Vokabeln wirklich im Langzeitgedächtnis ankommen und dort auch hängen bleiben, ist stetiges Wiederholen erforderlich. 

Um das zu erreichen, ist eine Zeitspanne von 25 bis 45 Minuten Vokabeltraining realistisch, wie es beispielsweise die Pomodoro-Technik vorsieht. Es empfiehlt sich, 25 Minuten zu lernen, fünf Minuten Pause zu machen und dann einen neuen Durchgang anzuschließen. Wie viele Durchgänge du brauchst, hängt dabei davon ab, wie schnell du auswendig lernen kannst. Während die einen darin ziemlich schnell sind, brauchen andere dafür ein wenig länger. Stimme dich auf dein Lerntempo ein und versuche nicht zu überehrgeizig zu sein. Das frustriert genauso wie fehlende Motivation.


 Literaturverzeichnis HinweisWissenschaftler /-innen haben herausgefunden, dass unser Gehirn sich besonders gut die Zahl 7 merken kann. Das lässt sich fürs Vokabeltraining nutzen: Schreibe sieben Vokabeln auf und wiederhole sie dreimal täglich. Dann schreibst du die nächsten sieben auf.


Vokabeltraining: Weitere Tipps

Die goldene Regel beim Vokabeltraining heißt: wiederholen, wiederholen, wiederholen. Wenn du nicht gerade das Glück hast, mit einem fotografischen Gedächtnis gesegnet zu sein, führt am regelmäßigen Vokabeltraining kein Weg vorbei. Am besten ist tägliches Lernen, was im Schulalltag natürlich nicht immer realistisch ist. Berücksichtigst du folgende Tipps, kann das Vokabeltraining dauerhaft zum Erfolg werden:

  1. Lerne mindestens mehrmals die Woche.
  2. Wiederhole immer auch die älteren Vokabeln und konzentriere dich nicht nur auf die neuen Wörter.
  3. Erweitere deinen Wortschatz, indem du zum Beispiel Filme oder Serien auf Englisch schaust.
  4. Vermeide Bulimielernen!
  5. Wahllos auswendig lernen ohne Zeitplan ist wenig effektiv. Gehe strukturiert an die Sache ran.
  6. Schaffe eine angenehme Lernatmosphäre.
  7. Setze dich nicht unter Druck, sei aber auch nicht zu nachsichtig mit dir.
  8. Finde Lernmethoden, die zu dir passen!

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Häufige Fragen

Wie lerne ich am besten Englischvokabeln?

Um Englischvokabeln zu lernen, gibt es verschiedenen Methoden, die dir beim Auswendiglernen helfen. Außerdem hilft eine Umgebung, in der du dich wohlfühlst und Ruhe hast. Ob du besser mit Karteikarten lernen oder Vokabeln in einem Kontext einbaust, musst du für dich selbst herausfinden, da Lernen eine sehr individuelle Angelegenheit ist. Es hilft aber, mehrere Methoden zu kombinieren.

Wie kann ich am schnellsten auswendig lernen?

Auf die Frage, wie du am schnellsten auswendig lernen kannst, gibt es keine pauschale Antwort. Manchen fällt Auswendiglernen generell eher leicht, andere tun sich damit etwas schwerer. Unabhängig davon kannst du dich beim Auswendiglernen unterstützen, indem du Methoden anwendest, die dir helfen.

Welche Wörter soll ich zuerst lernen?

Da ständig neue Vokabeln auf dich einprasseln, ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten und zu entscheiden, welche Wörter du beim Vokabeltraining zuerst lernen sollst. Hier gilt es, eine Balance zwischen alt und neu zu finden. Die neuen Vokabeln müssen natürlich erstmal in deinen Kopf, die alten sollen aber nicht wieder raus. Eine Lernmethode wie das Karteikartensystem hilft dabei, den Überblick zu behalten und sagt dir, wann du welche Vokabeln wiederholen solltest.

Überblick: So klappt das Vokabeltraining

  • Vokabeltraining muss regelmäßig stattfinden.
  • Ohne dauerndes Wiederholen geht es nicht.
  • Plane genug Zeit fürs Lernen ein.
  • Probiere verschiedene Lernmethoden aus und kombiniere, was gut für dich funktioniert.
  • Sorge für eine angenehme Lernatmosphäre.
  • Setze dich nicht unter Druck! Vokabeltraining ist mühsam und macht oft keinen Spaß. Dranbleiben lohnt sich aber!

Weitere Themen

Vokabeltraining ist nicht das einzige, was im Englischunterricht regelmäßig ansteht. Auch die Grammatik will gelernt sein. Bei uns findest du wichtige Grammatikthemen einfach erklärt und mit praktischen Übungen zum besseren Verständnis oder zum Wiederholen. 

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