Mündliche Noten
Keine Angst: Trau dich ruhig, in der Schule was zu sagen! | Foto: Thinkstock/Aleksander Kaczmarek
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12. Jan 2023

UNICUM Onlineredaktion

Lernen

Die mündliche Note verbessern: Feinschliff für die Zeugnisnote

Mündliche Note verbessern: für bessere Noten

Wenn du ein aktiver Typ bist und immer was zu sagen hast, dann ist die mündliche Mitarbeit in der Schule für dich wahrscheinlich kein Problem. Vielleicht gehörst du aber auch eher zu der introvertierteren Sorte oder hast einfach keinen Bock, zu allem deinen Senf dazuzugeben. In der Schule wird darauf leider keine Rücksicht genommen. In vielen Fächern macht die Beteiligung am Unterricht die Hälfte deiner Gesamtnote aus. Das ist super, um eine schlechte Klausur auszugleichen, aber die Hölle, wenn du schüchtern bist und Melden für dich jedes Mal eine Mutprobe ist. Und einfach labern ist auch nicht immer die Lösung, denn auch auf den Inhalt kommt es an. Wir haben Tipps für dich, wie du deine mündliche Note verbessern kannst.


Die fünf besten Tipps für deine mündliche Note

  1. Strichliste führen
  2. freiwilliges Referat
  3. Hausaufgaben vorlesen
  4. Stundenprotokoll
  5. Wettkampf

Tipp 1: Die Strichliste

Leg eine Strichliste an und setze dir ein konkretes Ziel, wie oft du dich im Halbjahr melden willst. Oft geben Lehrer /-innen zu Beginn des Schuljahrs Hinweise darauf, wie sie die mündliche Mitarbeit beurteilen. Orientiere dich an den Vorgaben deines Lehrers oder deiner Lehrerin und versuche, zum Schuljahresende genügend Wortbeiträge zu leisten.

Tipp 2: freiwilliges Referat

Du findest ein Unterrichtsthema besonders interessant? Frag deinen Lehrer oder deine Lehrerin, ob du ein Referat halten darfst oder melde dich freiwillig, wenn Referate vergeben werden. So zeigst du Einsatzbereitschaft und kannst dich schon im Vorfeld gründlich vorbereiten, falls dir das freie Sprechen bei spontanen Wortmeldungen im Unterricht schwerfällt.

Tipp 3: Hausaufgaben vorlesen

Hausaufgaben machen und sie dann auch noch vorlesen, wirkt sich ebenfalls gut auf die Note aus. Es zeigt den Lehrern /-innen, dass du dir auch zuhause die Zeit nimmst, dich mit dem Unterrichtsstoff zu befassen und dass du dir Mühe gibst. Dann lohnt es sich umso mehr, sich nach der Schule nochmals hinzusetzen und sich die Arbeit zu machen. Falls du eher introvertiert bist, kann das übrigens auch ein Weg sein, dich mehr zu melden. Denn beim Hausaufgaben vorlesen musst du niemanden angucken und auch nicht frei sprechen. Das macht es dir vielleicht etwas leichter.

Tipp 4: Stundenprotokoll

Viele Fragen in die Runde drehen sich um den Stoff, der bereits in vorigen Unterrichtsstunden behandelt wurde. Mit einem Stundenprotokoll kannst du ohne großen Aufwand bei der mündlichen Mitarbeit punkten! Wie dieses Protokoll aussieht, bleibt dir überlassen. Fakten, Daten, Erklärungen: Notiere dir am besten alles, was dir wichtig erscheint. Das Protokoll hilft dir übrigens auch bei der Vorbereitung auf Klausuren.

Tipp 5: Wettkampf

Schnapp dir deinen Sitznachbarn oder eine Sitznachbarinund fordere ihn zum "Meldeduell" heraus. So motiviert ihr euch gegenseitig, euch öfter zu melden. Als zusätzlichen Ansporn könnt ihr vereinbaren, dass der Verlierer eines Monats dem Gewinner ein Frühstück oder – wenn ihr es wirklich, wirklich wissen wollt! – den nächsten Urlaub spendiert.

Häufige Fragen

Was tun bei schlechten mündlichen Noten?

Da hilft leider nur eines: melden, melden, melden. Zeige deinem Lehrer oder deiner Lehrerin, dass du im Unterricht dabei bist und mitdenkst. Zum Einstieg kannst du zum Beispiel damit anfangen, die Hausaufgaben voruzulesen. Das zeigt, dass du engagiert bist und ist ein guter Weg, um damit anzufangen, deine mündlichen Noten zu verbessern.

Was ist gute mündliche Mitarbeit?

Gute mündliche Mitarbeit setzt sich aus Qualität und Quantität zusammen. Das bedeutet: Sich viel melden ist sehr gut, du solltest inhaltlich aber auch wa szus agen haben und nicht nur wiederholen, was ein /-e andere /-r schon vor dir gesagt hat.

Grund dafür, dass die mündliche Note so wichtig ist, ist, dass sie dem Lehrer oder der Lehrerin einen Gesamteindruck vermittelt. Er oder sie nimmt dich so mehrmals die Woche wahr, eine schirftliche Prüfung hingegen ist eher ein Stichprobe, bei der auch mal etwas schief gehen kann, wenn du einen schlechten Tag hast.

Im Überblick: die mündliche Note verbessern

  • Die mündliche Note wirkt sich auf deine Gesamtnote aus.
  • Sie zählt bis zu fünfzig Prozent.
  • Mit einer guten mündlichen Note kannst du auch eine schlechte Klausur ausgleichen.
  • Versuche daher, dich regelmäßig zu melden.
  • Lies deine Hausaufgaben vor oder halte ein Referat, um deine mündliche Mitarbeit zu verbessern.

 

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Veröffentlicht am 25. Nov 2017 um 20:09 Uhr von Lisa Eyben
Ein Referat bringt meega viel spaß
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