Bereite dich ausgiebig auf deine Prüfungen vor.
Durch gezielte Vorbereitung wird die Abi-Phase entspannt. Foto: F1Digitals/pixabay
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05. Sep 2018

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Abitur-Prüfungen

Tipps für weniger Stress während der Abiturprüfungen

Pausen bringen den Körper und Geist wieder in Schwung

Natürlich ist es unerlässlich, viele Stunden mit dem Lernen zu verbringen. Ohne aktives Büffeln von Vokabeln und das Üben von Matheaufgaben schaffen nur die wenigsten Schüler das Abitur. Wer sich dann auch noch gute bis sehr gute Noten wünscht, der muss hier Zeit und Mühe investieren. Allerdings solltest du bei all dem Fleiß eines nicht vergessen: Dein Körper braucht Phasen der Regeneration. Wenn du dir diese Pausen nicht hin und wieder nimmst, dann wird das Büffeln zur Qual.

Um jede freie Minute vor und während der Prüfungen effektiv zu nutzen, musst du nicht ständig lernen. Auch Pausen tragen dazu bei, dass du besser und vor allem nachhaltiger lernen kannst. Drehe eine kleine Runde durch Wälder und Wiesen. In der freien Natur bekommst du den Kopf frei. Anschließend lernt es sich viel besser! Alternativ dazu kannst du dich natürlich auch mit Freunden treffen oder ein Spiel am PC oder an der Konsole spielen. Hier ist alles erlaubt, was den Kopf frei macht und die Batterien auflädt.

Mit den richtigen Hilfsmitteln zum stressfreien Abi

In der Regel reicht es nicht aus, nur mit dem Kopf zu lernen. Es gibt unterschiedliche Lerntypen. Während die einen am besten durch das laute Vorlesen oder durch das Ausdenken von Eselsbrücken lernen, müssen andere Schüler die Inhalte der Prüfung aufschreiben. Profitiere davon, wenn Freunde oder Familie zum besseren Lernen individuelle Kugelschreiber verschenken und stelle sicher, dass du auch einen bekommst. Mit einem ansprechenden Stift schreibt es sich leichter und du kannst dir Vokabeln und Co. noch leichter merken. Achte darauf, dass die Schreibgeräte hochwertig sind. Es macht überhaupt keinen Spaß, mit einer fast leeren Patrone oder einer kratzigen Kugelschreibermine zu schreiben.

Wenn du dir Dinge besser akustisch merken kannst, dann sprich die Inhalte auf das Handy und höre dir deine eigenen Aufnahmen wieder und wieder an. Das funktioniert vor allem beim Lernen von Vokabeln, geschichtlichen Details oder Informationen aus Fächern wie Chemie, Biologie und Physik. Kannst du dir hingegen Bilder viel besser merken als das geschriebene Wort, dann zeichne dir Eselsbrücken auf und hänge die Zeichnungen gut sichtbar in der Nähe deines Schreibtisches auf.

Stress kann bei den Abi Prüfungen durch Lernen vermieden werden.

Einen körperlichen Ausgleich schaffen

Wer den ganzen Tag über geistig viel leistet, der braucht unbedingt einen körperlichen Ausgleich. Selbst dann, wenn du eigentlich nicht so gerne Sport treibst, solltest du dir spätestens in der akuten Lernphase eine Möglichkeit zum Bewegen suchen. Falls dir klassischer Sport wie Fußball, Handball oder das Schwimmen nicht liegen, dann gibt es zahlreiche Alternativen. Probiere ruhig auch einmal Yoga oder Pilates aus. Diese beiden Arten der körperlichen Betätigung hemmen den Stress während des Lernens zusätzlich, weil sie Körper und Geist wieder in Einklang bringen.

Besonders gut sind auch alle Sportarten, welche dir körperlich alles abverlangen. Nach einem Boxtraining oder einem ausgiebigen Waldlauf wirst du dich ausgepowert fühlen. Der Körper schüttet in der Folge Glückshormone aus, die dich nachhaltig entspannen. Gönne dir nach dem Sport ein wenig Ruhe und starte dann wieder voll mit dem Lernen durch. Der Stresspegel ist bei diesem Vorgehen erheblich niedriger als beim andauernden Pauken.

Die Angst vor dem Blackout bekämpfen

Nicht nur bei der schriftlichen, sondern auch bei der mündlichen Prüfung haben viele Schüler Angst vor einem sogenannten Blackout. Wenn wochenlang gepaukt wurde und vor lauter Aufregung während der wichtigen Prüfung das Wissen nicht mehr abrufbar ist, dann ist daran einer schuld: der hohe Stresspegel. Dieser lässt sich am besten vermeiden, indem du die Prüfungssituation so oft nachspielst, wie irgend möglich.

Setze dich zum Beispiel an alte Prüfungsaufgaben und erlege dir selbst die Pflicht auf, die Fragen in einem begrenzten zeitlichen Rahmen zu beantworten. Auf diese Weise kannst du die anstehenden Prüfungen nachstellen und dein Kopf gewöhnt sich an den zeitlichen Druck. Das Risiko, dass du während der Prüfungen einen Blackout hast, kannst du auf diese Weise beträchtlich mindern.

Auch die mündlichen Prüfungen kannst du möglichst realistisch nachstellen. Bitte hierzu einfach deine Eltern oder gute Freunde darum, sich an einen Tisch zu setzen und dir verschiedenen Fragen zu den Prüfungsthemen zu stellen. Hierbei sollten natürlich alle Beteiligten ernst bleiben und ebenfalls einen festen Zeitrahmen einhalten. Irgendwann wirst du immer geübter darin, frei vor anderen Personen zu sprechen. Das wird dir während der Prüfung zugutekommen und mindert den Stresspegel erheblich.

Eine gute Strategie ist alles

Wenn du die Aufgaben für die Prüfung übst, dann gewöhn dir gleich an, strategisch vorzugehen. Du solltest die Aufgaben weder nach einer festen Reihenfolge beantworten, noch vollkommen wahllos vorgehen. Viel weniger Stress entsteht, wenn du zuerst die Aufgaben bewältigst, die du auf Anhieb lösen kannst. Hast du alle Fragen beantwortet, deren Lösung du sicher weißt, wendest du dich den schwierigen Themen zu. Auf diese Weise stärkst du dein Selbstbewusstsein und nimmst viel Druck aus der Situation.

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