Studienbeginn
In der O-Phase lernst du andere Studienanfänger kennen | Foto: Thinkstock/Wavebreakmedia Ltd

Studium

02.11.2015

Wo studieren

Welche Uni passt zu dir?

Finde die beste Hochschule für dich!

Nicht nur die Qualität der Lehre entscheidet, ob du dich an einer Hochschule und in einer Uni-Stadt wohlfühlst. Im interaktiven Hochschulranking von smava kannst du die f ... mehr »

Autorenbild

23. Jul 2015

Anke-Elisabeth Schoen

Studium

Studienbeginn: Der Start an der Uni

Tipps für Erstsemester

Die Orientierungsphase

Viele Hochschulen bieten eine O-Phase ("Orientierungsphase") für Studienanfänger an. Die Veranstaltungen werden in den meisten Fällen von der jeweiligen Fachschaft organisiert und reichen von Info-Terminen zu studienrelevanten Themen wie Stundenplan erstellen, Uni-Bibliothek und Prüfungsordnung bis zum lockeren Kennenlernen in der Studentenkneipe. Hier findest du gute Möglichkeiten, schon früh Kontakte zu Kommilitonen zu knüpfen und dich über viele Themen auszutauschen, die (nicht nur) dich zu Semesterbeginn beschäftigen.

Gemeinsam lernen

Gemeinsam geht vieles besser als alleine. Das gilt auch fürs Lernen. Verabredest du dich mit Kommilitonen zum gemeinsamen Lernen, ist einerseits sichergestellt, dass du überhaupt lernst, andererseits könnt ihr euch gegenseitig unterstützen. Lass dich nur nicht zu sehr ablenken! Tipp: Verabrede dich lieber in der Uni-Bibliothek als im Café! 

Die banale Weisheit, dass vier – oder noch mehr – Augen mehr sehen als zwei, solltest du auch bei Seminararbeiten berücksichtigen: Such dir jemanden, der deine Hausarbeiten Korrektur liest. Trag ebenfalls vor mündlichen Präsentationen zunächst deinen Freunden den Vortrag vor und bitte um Feedback. So entwickelst du deine Fähigkeiten schneller und gezielt weiter.

Wenn du Erfolg im Studium haben willst, musst du dich aktiv in den Seminaren beteiligen. Hab keine Angst davor, als Streber zu gelten. Deine Dozenten und Mitstudenten können in der Regel einen Schleimer von einem interessierten Studierenden unterscheiden. Wenn du gar nicht aktiv wirst, gehst du in der Masse unter. 

Gemeinsam feiern

Getreu dem Motto: "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen" lohnt es, über Lern- und Referatsgruppen zu einer Verabredung mit Kommilitonen zu kommen – besonders, wenn dir Small Talk schwerfällt und lieber zuerst ein "ernstes" Gesprächsthema her soll. Wer Extrapunkte sammeln will, ergreift die Initiative und bietet die eigenen vier Wände als Treffpunkt an.

WG oder Wohnheim?

Apropos Wohnen: Günstig ist es, in eine WG oder in ein Studentenwohnheim zu ziehen. So kommt man direkt in Kontakt und kann von den Erfahrungen der anderen Bewohner profitieren.

Die Wohngemeinschaft, die beliebteste aller studentischen Wohnformen, bietet einige Vorteile im Hinblick auf ein schnelles Einleben in der Uni-Stadt. Eine Welcome-Party in den eigenen vier Wänden ist sicherlich ein guter Start. Feiern lässt es sich selbstverständlich auch an der Hochschule ganz ordentlich.

Freizeit gestalten

An der Universität wirst du nicht nur mit geistiger Nahrung versorgt, sondern kannst zum Ausgleich auch deinen Körper stählen. Sicherlich findest du an deiner Hochschule ein umfangreiches Sportangebot, an dem du kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr teilnehmen kannst. Da manche Sportarten besonders beliebt sind, ist der Andrang manchmal entsprechend groß. Informiere dich daher besser heute als morgen.

Auch kreative Köpfe werden an der Uni für gewöhnlich fündig. du kannst dich als Schauspieler in einer Theatergruppe versuchen, im Chor singen oder im Orchester musizieren.

Sich engagieren: Fachschaft & Co.

Wenn du dich dem Fachschaftsrat anschließt, lernst du viele Studierende kennen und bekommst gleichzeitig Kontakt zu deinen Dozenten. Selbst wenn du nicht selbst aktiv werden willst, lohnt sich ein Besuch in deiner Fachschaft. Geh einfach mal auf einen Kaffee vorbei und lass dir von den Tücken deines Fachs erzählen.

Ansonsten organisiert die Fachschaft bzw. der Fachschaftsrat Partys, Freizeiten oder andere Veranstaltungen, wie z.B. ein Semesterabschlussgrillen oder einen Glühweinstand in der Weihnachtszeit. Studienanfängern gibt die Fachschaft gerne Orientierung. Auch hier gilt: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Informiere dich am besten auf der Internetseite der Fachschaft oder geh regelmäßig im Fachschaftsraum vorbei, um von anstehenden Aktivitäten zu erfahren.

Wenn du politisch interessiert bist, und dich auch vielleicht schon während deiner Schulzeit (partei-)politisch organisiert hast, findest du mit großer Wahrscheinlichkeit eine entsprechende Vertretung an den Universitäten. In einer Hochschulgruppe – egal ob mit oder ohne Parteibindung – kannst du dich für eine (noch) lebenswertere Uni einsetzen oder einfach gemeinsam über soziale, politische und gesellschaftliche Belange diskutieren.

Im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) oder im Studierendenparlament (StuPa) kümmerst du dich um die Belange der Studierenden und triffst hochschulpolitische Entscheidungen. Wenn du es schafft, in den AStA gewählt zu werden und eine Stelle als Referent annimmst, wirst du an einigen Universitäten sogar für das Engagement bezahlt.

Deine Uni-Stadt erkunden

Als Erstsemester ziehst du oft in eine für dich noch unbekannte Stadt. Um diese besser kennenzulernen, kannst du die Touristeninformation aufsuchen – oder du schaut im Internet, was deine neue Umgebung so alles zu bieten hat.

Stadtmagazine, Plakate oder Flyer informieren über Veranstaltungen: Nach einer Weile hast du die für dich spannenden Locations sicher ausfindig gemacht. Und nun: Hinein ins volle Studentenleben!

Artikel-Bewertung:

3.55 von 5 Sternen bei 148 Bewertungen.

Deine Meinung: