Stephen Hawking, Nasa, Parabelflug,
Physiker Stephen Hawking in der Schwerelosigkeit | Foto: Wikipedia/ Jim Campbell/Aero-News Network
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24. Jul 2015

Alexander Lemonakis

Promis

Stephen Hawking: 9 Fakten!

Der Astrophysiker über Aliens, One Direction und Gott

Die Person Stephen Hawking

Hawking wurde 1942 in Oxford geboren. Sein Vater war Tropenmediziner, die Mutter Wirtschaftswissenschaftlerin. Die Aufnahmeprüfung der Universität Oxford bestand er natürlich mit Bravour. Nach dem Bachelor wechselte er zur University of Cambridge, wo er schließlich auch promovierte und arbeitete.

Hawking hat drei Kinder und war zweimal verheiratet. An dieser Stelle alle seine Auszeichnungen zu nennen, würde den Rest der Seite füllen. Den Ritterschlag der Queen lehnte er allerdings ab.

Forschung

Hawkings große Frage ist nichts weniger als die Frage nach der Entstehung des Universums. Er sagt, dass unser Universum aus dem Feuersturm des Urknalls kam und augenblicklich Raum, Zeit und Materie entstanden. Aus dem Nichts bildete sich das All. Außerdem beschäftigt er sich intensiv mit den Themen "Zeit" und "Schwarze Löcher“. Sein populärwissenschaftliches Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" wurde weltberühmt, wie auch "Einsteins Traum. Expeditionen an die Grenzen der Raumzeit" und "Das Universum in der Nussschale“.

Aliens

Gibt es, sagt Stephen Hawking. Allerdings solle man besser keinen Kontakt aufnehmen – seine Befürchtung: Eine dem Menschen ähnliche Spezies könnte eine Bedrohung für die Erde darstellen.

Künstliche Intelligenz

Ebenfalls eine große Bedrohung, sagte Hawking im Jahr 2014. Er nutzt mit seinem hochentwickelten Intel-Sprachsystem zwar selber eine Art künstliche Intelligenz, doch erst wenn die Intelligenz die des Menschen übersteigt, werde es gefährlich.

So schrieb er in der Financial Times: "Da der Mensch durch langsame biologische Evolution beschränkt ist, könnte er nicht konkurrieren und würde verdrängt werden.“

Die Entdeckung der Unendlichkeit 

Wer sich Hawkings Lebensgeschichte auf dem Bildschirm ansehen möchte, kann das (neben diversen Biografien) jetzt auch in "Die Entdeckung der Unendlichkeit" tun. Den Kinofilm gibt es seit kurzem auf DVD. Fazit: ein spannender Film voll Romantik, Spannung und – nun ja – Physik! Übrigens erhielt Hauptdarsteller Eddie Redmayne für seine Rolle den Oscar in der Kategorie Bester Hauptdarsteller!

One Direction

Als Hawking im April via 3D-Hologramm-Projektion einen Vortrag im Sydney Opera House in Australien hielt, wollte eine junge Zuhörerin von ihm wissen, was denn der kosmologische Effekt von Zayne Maliks Band-Austritt sein könnte. Der Physiker empfahl jungen Mädchen mit gebrochenem Herzen, sich mit der Physik zu beschäftigen, denn eines Tages werde es den Beweis für ein Paralleluniversum geben. Wäre ja möglich, dass Zayne dort immer noch Teil der Band wäre. Oder mit der Zuschauerin liiert.

Krankheit

Mit 21 Jahren stellte sich heraus, dass Hawking eine Krankheit namens Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) hat – ein Nervenleiden mit Lähmungsfolgen. Ihm wurden damals nur wenige Jahre gegeben. Allerdings schreitet die Krankheit bei Hawking langsamer voran als üblich. Wenige Jahre nach der Diagnose war er schon auf einen Rollstuhl angewiesen. Durch einen Luftröhrenschnitt in den 80er-Jahren verlor er seine Stimme und spricht seitdem über einen hochentwickelten Computer, der Wangenbewegungen über einen Sensor in Sprache umsetzt.

Unendlichkeit vs. Gott

Wer am Ursprung des Universums forscht, kommt um die Frage, ob es einen Gott gibt, nicht herum. Hawkings Antwort: Für die Entstehung des Universums braucht es keinen Schöpfer. Zumal bei einem unendlichen Universum kein Raum für einen Schöpfer sei. Dennoch ist Hawking lebenslanges Mitglied in der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften.

Humor

… hat Hawking jede Menge! So spielte er sich selbst bei "The Big Bang Theory" und gab seiner Gastauftritts-Rolle bei den Simpsons seine Stimme. Die Simpsons hält er übrigens für das Beste, was das US-Fernsehen zu bieten hat. Um seinen Auftritt in der Serie "Raumschiff Enterprise" soll er selber gebeten haben – in der Folge schlägt er Albert Einstein, Data und Isaac Newton im Schach


UNICUM Film-Tipp

Die Entdeckung der Unendlichkeit DVDDie Entdeckung der Unendlichkeit

Biografie/Drama, GB 2014

Regie: James Marsh

Darsteller u.a.: Eddie Redmayne, Felicity Jones, Tom Prior

Verleih: Universal Pictures

Artikel-Bewertung:

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