Fehler Englisch
5 einfache Tipps und schon fällt dir das Englischsprechen leichter! | Foto: freestocks.org/Unsplash
Autorenbild

22. Feb 2018

Ann-Christin Kieter

Lernen

5 Dinge, die man dir im Englischunterricht falsch beibringt!

Diese typischen Fehler im Englischen lassen sich leicht vermeiden

1. Du musst flüssig sprechen!

Contractions wie "I wanna", "I’m gonna" und "I ain’t" machen die Sprache zwar weniger holprig, verlangen aber ein Feingefühl, das Fremdsprachler nicht haben: "Fast immer, wenn ein Deutscher diese Wörter benutzt, betont er sie falsch oder zu stark. Und das hört sich ein bisschen unangenehm an", gibt Eric T. Hansen zu und rät, lieber "I want to", I am going to", " I am not" und Co. zu benutzen.

2. Zeiten sind nicht so wichtig!

"Ein Satz mit falschem Tempus ist für uns extrem verwirrend", beklagt sich der gebürtige Amerikaner und nennt das Futur als Beispiel: "Kein Deutscher sagt: 'Ich werde morgen ins Kino gehen', sondern nimmt stattdessen das Präsens: 'Ich gehe morgen ins Kino'. Auf Englisch geht das nicht, es muss heißen: 'I will go to the cinema tomorrow'. Lässt man das 'will' weg, klingt das für uns wie 'Ich werde morgen ins Kino gehen heute'. Das macht uns fertig."


Sorry, keine Entschuldigungen, bitte!

Eric T. Hansen über Fehler im Englischen"Sag mal, sind eigentlich alle Englischlehrer in deutschen Schulen besonders sadistisch? Anders kann ich mir nicht erklären, warum jeder Deutsche ständig sagt: 'Entschuldige, mein Englisch ist so schlecht'. Spanier sagen das nicht, Franzosen nicht, Japaner auch nicht.

Mein Tipp: Sprich einfach! Wenn du einen Fehler machst, ignoriere ihn. Wenn dir ein Wort fehlt, suche ein anderes oder umschreibe es. Und bleib ruhig bei der natürlichen Aussprache deiner Muttersprache und steh zu ihr."

Dein Eric T. Hansen


3. Ein komplizierter Satzbau wirkt intelligent!   

"Den Briefträger beißt der Hund" – im Deutschen kann man den Satzbau beliebig umstellen, im Englischen mangels Artikeln nicht. Bei "the mailman bit the dog" ist der Postbote ganz klar der Böse. Hansens Tipp: "Subjekt – Verb – Objekt. Keine Experimente. Trau dich, einfache Sätze zu sprechen. Das wirkt nicht etwa dumm, sondern im Gegenteil sogar elegant und kommunikativ."

4. Die Bedeutungen von "shall" muss man verstehen!

Du hast immer noch nicht ganz verstanden, wann "I shall "Ich soll" und wann "Ich werde" bedeutet? Nicht schlimm, ist eh veraltet und kommt eigentlich nur noch in der Bibel vor. Lass es einfach weg: "Wenn du 'sollen' sagen willst, sag 'should', wenn du 'werden' sagen willst, sag 'will' oder 'going to'", lautet die Empfehlung des Experten.

5. Happy oder lucky? Hauptsache Glück!   

Wenn du dir nicht sicher bist, wann man "lucky" und wann man "happy" benutzt, merke dir Hansens Eselsbrücke: "Bist du im Herzen froh, weil dein Schwarm ein Date mit dir möchte, bist du "happy". Wenn es zum Treffen kommt, weil er oder sie dich verwechselt hat, dann bist du "lucky" – du hast Glück, dass du eine Chance bekommst."


UNICUM Buchtipp

Forbetter Your EnglishForbetter Your English

Eric T. Hansen

Heyne Verlag, 09. Oktober 2017

Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch)

Online bestellen (Amazon): Forbetter Your English

 

 

Mitmachen und gewinnen!

Wir verlosen 3 x 1 Exemplar von Eric T. Hansens Ratgeber! Schreibe dazu bis zum 01. Mai eine Mail mit Betreff "Forbetter your English" an gewinnspiel@unicum.com

Artikel-Bewertung:

3.35 von 5 Sternen bei 135 Bewertungen.

Deine Meinung: