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Außergewöhnliches Licht sorgt für Smartphone-Fotos in Profi-Qualität | Foto: Ragnar Vorel/Unsplash
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20. Mär 2018

Hella Wittenberg

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So gelingen perfekte Urlaubsfotos mit dem Smartphone

Die Vorbereitung: Smartphone-Speicher leeren!

Mittlerweile ist die Technik so weit, dass du dir deine Smartphone-Traumfotos sogar als Wandtapete entwickeln lassen könntest. Wichtig ist dafür, dass du die bestmögliche Auflösung und Bildqualität eingestellt hast. Wenn das erledigt ist, fehlt nur noch eine Sache: Räume dein Handy auf und mache Speicherplatz für neue Fotos frei!

Smartphone-Foto-Regel Nr. 1: Fotografiere bewusst!

Jetzt geht es richtig los. Du bist unterwegs, die Eindrücke prasseln nur so auf dich ein. Aber: Du wirst dir später bestimmt nicht die 100 verwackelten Fotos vom Eiffelturm an die Wand pinnen, die du aus dem Bus heraus geknipst hast. Nimm dir lieber Zeit, ein Motiv auszuwählen. Stell dir vor, es sollte gerahmt in deinem Zimmer hängen können. Und dann kommt es auf die Komposition an. "Vordergrund macht Bild gesund", lautet die Faustregel. Selbst wenn du einfach deine Lieblingsmenschen in einem Foto festhalten möchtest, suche dir einen spannenden Vordergrund – fotografiere durch ein Fenster hindurch oder nutze einen Blumenstrauß, den du vor deinem eigentlichen Motiv drapierst. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Nur der Hintergrund sollte zum Ausgleich recht ruhig sein.

Regel Nr. 2: Light it up!

Ist der Bildaufbau klar, geht es darum, die ideale Lichtsituation zu finden. Liegt ein großer Schatten auf dem Gesicht deines Models, hilft es oft schon, wenn die Person einen Schritt zur Seite geht. Um mit deinem Smartphone aber ein Foto wie ein Profi zu machen, musst du auf eine außergewöhnliche Lichtsituation warten. Die auf- oder untergehende Sonne ist hierbei dein bester Freund. Sie taucht alles ganz ohne Filter in wunderschöne Pastelltöne. Das natürliche Licht lässt auch gleich die Haut sanft und strahlend erscheinen.

Die Mittagssonne und generell von oben prallendes Licht solltest du jedoch meiden – das gibt nur Augenringe und komische Falten. Am besten ist, wenn du die knallende Sonne schräg hinter deinem Fotoobjekt justierst. Auf diese Weise hast du auch noch aufregende Lichtreflektionen im Bild. Es ist nun essenziell, dass du die Person oder die Sehenswürdigkeit im Fokus hast. Also klickst du auf deinem Touch-Display das Relevante an und löst dann erst aus. So macht dein Handy selbst im Automatikmodus die perfekte Lichteinstellung für dich klar.


Handy Bilder Sonnenuntergang


Regel Nr. 3: Bloß kein Blitz bei Handy-Bildern!

Auf Fotos mit Blitz sieht man schnell aus wie ein Vampir mit roten Augen. Sobald es nebelig ist, kriegst du zudem oft nur unscharfe Bilder zustande. Und bei mehr als zwei Meter Abstand versagt sowieso jeder Handyblitz. Deshalb wähle lieber externe Lichtquellen und sorge dadurch für atmosphärische, ungekünstelte Fotos.


Handy Fotos TippFür Fortgeschrittene: sinnvolle Gadgets und Apps

  • Auch wenn ein kleiner Wackler mal charmant sein kann – lege dir lieber ein Handystativ oder wenigstens einen Selfie-Stick zu.
  • Fischaugen-, Weitwinkel- sowie Makroobjektive speziell für das Smartphone garantieren dir ebenfalls echte Wow-Effekte.
  • Jetzt benötigst du nur noch eine wasserdichte Handyhülle und schwupp, kannst du dein Smartphone sogar zum Schnorcheln mitnehmen.
  • Zu guter Letzt solltest du dir ein geeignetes Fotobearbeitungstool zulegen. Instagram ist da wohl die bekannteste App. Sie hält zig kostenlose Filter für das mobile Verschönern bereit. Aber auch VSCO Cam und Snapseed können dir beim Pimpen behilflich sein.

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