künstlerisches Studium
Lebe deine Leidenschaft zur Musik in deinem Studium aus | Foto: Pricilla Du Preez/Unsplash

06.01.2016

Sportliche Studiengänge

Sportliche Studiengänge

Immer in Bewegung

Sportfans aufgepasst: Es muss nicht gleich eine Karriere als Profisportler sein, es gibt auch zahlreiche Berufschancen in anderen Bereichen des Sports. UNICHECK stellt di ... mehr »

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05. Apr 2018

Nora Stankewitz

Zukunftsweiser

Drei Studiengänge für Freigeister im Check!

Musik studieren

Das bringst du mit:

Viel Eigeninitiative, Geduld und Durchhaltevermögen. Außerdem solltest du mindestens ein Instrument wirklich sehr gut beherrschen und theoretisches Wissen sowie Gesangstalent mitbringen. 

Da musst du durch:

Oft bewerben sich Hunderte, um einen der wenigen Plätze an einer Hochschule, Uni oder einem Musikkonservatorium zu bekommen. Egal ob staatlich oder privat − die Aufnahmeprüfungen sind gleichermaßen hart. Auf deinem Hauptinstrument solltest du mehrere Stücke verschiedener Stil- und Zeitepochen vorbereiten. Oft werden auch Gehörbildung, Tonsatz und Formenlehre geprüft.

Das lernst du:

Neben dem intensiven Studium deines Musikinstruments spezialisierst du dich beispielsweise in den Bereichen Komposition, Kirchenmusik, Musikwissenschaften oder auch auf Pop und Rock. Theoretische Fächer wie Pädagogik, systematische und historische Musikwissenschaft oder auch Schauspiel spielen ebenfalls eine Rolle.

Das wirst du:

Nur wenige Absolventen verdienen ihr Geld ausschließlich als Berufsmusiker. Viele arbeiten parallel als Dozenten an Musikschulen. Auch die Studioarbeit als Toningenieur, Produzent oder Sounddesigner ist eine Perspektive. Wer an der wirtschaftlichen Seite interessiert ist, kann den Weg als Musikmanager oder Konzertveranstalter einschlagen.


Sport Studium


Sport studieren

Das bringst du mit:

je nach Hochschule eventuell den passenden NC. Auf jeden Fall aber einen bestandenen Eignungstest.

Da musst du durch:

Bei der Aufnahmeprüfung musst du bis zu 20 Disziplinen (aus Leichtathletik, Turnen, Mannschaftssport und Rückschlagspielen) meistern und darfst dir häufig nur einen einzigen Patzer leisten. Berüchtigte Killer-Disziplin ist übrigens Badminton. Während in Baden-Württemberg eine bestandene Prüfung für alle Studienstandorte gültig ist, hat ansonsten jede Uni oder FH eigene Anforderungen. Wichtig: Oft musst du dich schon Monate vor dem Test anmelden.

Das lernst du:

In einigen Studiengängen hast du zusätzlich zur Praxis Module wie BWL, Recht oder Marketing. Journalistische Fächer warten mit Medienproduktion, Projektmanagement und Rhetorik auf dich. Pädagogisch und wissenschaftlich ausgerichtete Studienfächer beinhalten unter anderem psychologisches Training und Coaching, Ernährung sowie Forschungsmethoden, Bewegungslehre oder auch Technik, Biologie und Chemie.

Das wirst du:

Nach dem Abschluss arbeitest du beispielsweise als Fitnesstrainer, Vereinstrainer, als Sportjournalist oder Sportpädagoge, für Städte oder Kommunen, in Fitness- und Lifestyle-Unternehmen oder auch in der Tourismus- und Freizeitbranche, in Wissenschaft und Forschung, in Rehazentren, im Spitzensport oder in therapeutischen Einrichtungen. Das kommt natürlich darauf an, welchen speziellen Studiengang du dir ausgesucht hast.


Kunst Studium


Kunst studieren

Das bringst du mit:

persönliche Eigenschaften wie künstlerisches Talent, Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen, Interesse für historische Prozesse und Philosophie sowie Offenheit für Neues.

Da musst du durch:

Um zugelassen zu werden, musst du in der Regel einen mehrstufigen Eignungstest bestehen. Zunächst reichst du eine Mappe mit aktuellen Arbeiten ein. Gefällt sie dem Gremium, wirst du meistens noch zu einem Vorsprechen samt Präsentation deiner Kunstwerke eingeladen.

Das lernst du:

Die Studiengänge sind meist mit rund 30 Studierenden überschaubar. Du entwickelst deine eigene Handschrift, arbeitest mit verschiedenen Materialien, Methoden und Techniken. Je nach Uni lernst du alle Bereiche der Bildenden Kunst kennen oder spezialisierst dich von Anfang an auf deinen liebsten wie Bildhauerei, Malerei oder Grafik. Zusätzlich vermitteln dir theoretische Fächer wie Medien- und Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte oder Philosophie nötiges Hintergrundwissen. Außerdem übst du, deine Arbeiten zu präsentieren, und kannst in ersten Ausstellungen überprüfen, wie sie so angenommen werden.

Das wirst du:

Viele ehemalige Kunststudenten sind freie Künstler. Das heißt, sie arbeiten in ihrem Atelier, bemühen sich um Ausstellungen und haben als Ziel, eigene Werke zu verkaufen. Andere arbeiten zusätzlich oder hauptberuflich in Einrichtungen wie Museen oder Kunstvereinen. Mit einer Fortbildung kannst du auch Museumspädagoge werden.


LehramtstudiumVielleicht doch auf Lehramt? 

Möchtest du eines der Fächer an der Schule unterrichten, kommst du nicht um ein Zweitfach herum. Manchmal musst du dieses dann an einer anderen Hochschule studieren, genau wie die erziehungswissenschaftlichen Anteile. So kooperiert die Folkwang Universität der Künste beispielsweise mit der Uni Duisburg-Essen.

 

 

 

 

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