Mentale Tricks Profisportler Studierende
Verschiedene mentale Tricks können sich studierende von Profisportlern/-innen abschauen | Foto: Siora Photography / Unsplash
Autor

20. Jan 2022

Zündstoff

Unistress: Welche mentalen Tricks man sich von Profisportlern abschauen kann

-ANZEIGE-

Tennisprofis auf Zerreißprobe

Kaum ein Sport ist mental fordernder als Tennis. Die Sportart verlangt den Profis volle Konzentration und Präzision ab, ist gleichzeitig aber extrem schnell und bringt den Körper an seine Grenzen. Dass Spieler bei großen Matches mit einem enormen Druck fertigwerden müssen, ist dabei logisch. Auf die Strapazen des Sports haben in den letzten Jahren immer wieder Spitzensportler hingewiesen, seither hat sich das Bewusstsein für mentale Gesundheit im Tennis stark gesteigert. Erfolgreiche Profis arbeiten deshalb oftmals mit Mental-Coaches, um einen gesunden Umgang mit dem Thema zu finden. Ein Artikel auf dem Blog von Sportwetten hat einige der effektivsten Techniken von Tennisspielern wie Novak Djokovic und Alexander Zverev recherchiert, mit denen die Athleten selbst unter hoher psychischer und physischer Belastung ruhig und fokussiert bleiben können. Die beiden befinden sich unter den Top 3 der ATP-Weltrangliste, wie das Tennis Magazin berichtet.

Mentale Techniken steigern die Leistung

Die Kommunikation mit sich selbst ist ein wichtiger Faktor für mentale Klarheit und Konzentration. Wer im eigenen Kopf immer wieder negative Glaubenssätze und Sorgen wiederholt, richtet seine Aufmerksamkeit auf die potentielle Niederlage und lässt das Stresslevel ansteigen. Die Art, wie wir mit uns selbst kommunizieren, kann sich sowohl negativ als auch positiv auswirken. Das zeigt sich auch im Tennis: Fokussieren sich Spieler zu sehr auf das mögliche Ergebnis eines Matches, statt im Hier und Jetzt zu bleiben, so lenken sie sich von der momentanen Aufgabe ab und verschlechtern möglicherweise ihre Leistung. Ähnliches gilt für Studenten. Wer vor dem Berg an Lernunterlagen die Nerven wegschmeißt, kann sich oftmals gar nichts mehr merken. In dieser Situation ist es wichtig, sich kleine, erreichbare Ziele zu setzen und diese Tag für Tag abzuarbeiten. Auch in der Prüfungssituation hilft es, sich Frage für Frage durchzuarbeiten, ohne sich zu stark auf das Endergebnis zu fokussieren.

Ein weiterer Tipp aus dem Tennissport: Erfahrung macht den Meister. Das bedeutet nicht nur üben, üben, üben, sondern steht auch dafür, Niederlagen als Lernchancen zu sehen. Jedes Mal, wenn Djokovic einen Satz verliert, analysiert er sein eigenes Spielverhalten und kann daraus neue Lektionen mitnehmen, die vielleicht schon im nächsten Spiel zum Sieg führen können. Genauso kann eine verpatzte Prüfung gesehen werden. Statt sich selbst zu geißeln und damit die Angst vor weiteren Fehlschlägen zu schüren, können solche Misserfolge als wichtige Lernchance gesehen werden. Dabei können Studenten lernen, dass eine nicht bestandene Prüfung tatsächlich kein Weltuntergang ist und sich in Zukunft weniger Druck machen.


Mentale Tricks Profisportler Tabelle


Mentale Techniken sind nicht nur für den Spitzensport geeignet. Auch im Studienalltag können Achtsamkeit, positive Selbstgespräche und das Akzeptieren von Niederlagen dazu führen, dass langfristig mehr Erfolge gefeiert werden können. Dabei können sich Studenten eine Scheibe von Djokovic, Zverev und anderen Tennisprofis abschneiden. Wer sich dann noch ausreichend bewegt und eine gesunde Ernährung verfolgt, bekommt Nerven aus Stahl!

Artikel-Bewertung:

Anzahl Bewertungen: 271.

Deine Meinung:

×

Kostenloses Infomaterial