Tipps Praktikum
Im Praktikum glänzen? Das geht so! | Foto: Thinkstock/Massonstock
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18. Mai 2015

Sascha Gull

Praktikum

Die besten Tipps fürs Praktikum

Kleiner Knigge für den optimalen Einstieg

1. Das passende Praktikum wählen

Informier dich im Vorfeld über Praktikumsmöglichkeiten bei Unternehmen deiner Wunschbranche. Es gilt: Klasse statt Masse! Besser zwei Praktika, die zu deiner Studienrichtung passen, als fünf in unterschiedlichen Bereichen. Bewertungsportale wie Kununu können dich bei der Wahl des Praktikumsgebers vor bösen Überraschungen bewahren.

2. Am ersten Tag

Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck. In der Regel wirst du im Unternehmen herumgeführt und deinen Kollegen vorgestellt, falls nicht, solltest du selbst die Initiative ergreifen, dich freundlich vorstellen und nach den Aufgaben des Gegenübers fragen. Deine Kollegen siezt du, wenn dir nicht explizit das "Du" angeboten wird.

3. Keine Übermotivation!

Natürlich willst du einen guten Eindruck hinterlassen. Doch leichtfertig alle Aufgaben annehmen, die die Kollegen dir aufbürden wollen, ist nicht ratsam. Wenn du alle Aufgaben annimmst, diese jedoch schlampig oder gar nicht erledigst, ist das für beide Seiten nicht zufriedenstellend.

4. Keine Überheblichkeit!

Du gehst mit großen Erwartungen ins Praktikum und schnell macht sich Ernüchterung breit: Statt spannender Projekte wartet bloß der schnöde Berufsalltag mit Dateneingaben, Botengängen und Serienbriefen. Doch Achtung: Wer simple Tätigkeiten nur widerwillig und mangelhaft ausführt, der qualifiziert sich auch nicht für anspruchsvollere Aufgaben!

5. Kontakte knüpfen

Ein Praktikum ist die ideale Möglichkeit, sein berufliches Netzwerk auszubauen. Vorgesetzte, Kollegen und andere Praktikanten, Geschäftspartner und Kunden: Viele Kontakte können dir im späteren Berufsleben nützlich sein. Nutze gemeinsame Mittagessen oder Pausen, um deine Kollegen besser kennenzulernen.

6. Fragen, fragen, fragen

Niemand erwartet von dir, dass du schon alles weisst und kannst. Frag vor allem zu Beginn deines Praktikums nach, wenn du Probleme bei deinen Aufgaben hast oder bestimmte Abläufe nicht verstehst.

7. Engagiert sein

Übermotivation kann schädlich sein, Desinteresse ist es in jedem Fall! Zeige Einsatz und frag nach Aufgaben, wenn du dich unterfordert fühlst. Schau deinen Kollegen über die Schulter und mach dich mit den Prozessen im Unternehmen vertraut, um dich besser einbringen zu können.

8. Formales klären

Es ist ratsam, alle geleisteten Stunden sowie alle Tätigkeiten, die du während des Praktikums ausgeübt hast, schriftlich festzuhalten. So hast du es später leichter, wenn du einen Praktikumsbericht verfassen musst. Bestehe zudem auf ein Praktikumszeugnis, das Aufschluss über deine Aufgaben und Leistungen im Praktikum gibt.

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