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27. Okt 2017

Ausbildung

OPTIKER WERDEN: FIELMANN.

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Ein spannender Job mit reichlich Abwechslung? Eine vielseitige Arbeit mit Beschäftigungsgarantie? Eine Karriere, bei der ihr gefördert werdet? All das vereint der Beruf des Augenoptikers. Franziska Weizenegger und Ivan Brogsitter arbeiten beide beim größten deutschen Optiker Fielmann und haben dort in kürzester Zeit viel erreicht. Wir haben mit ihnen gesprochen.

Ab wann wusstet ihr, was ihr beruflich machen wollt?

Franziska: Also mir war so ab der neunten Klasse klar, dass ich mit Menschen zusammenarbeiten und gleichzeitig etwas Handwerkliches machen möchte. Darum habe ich ein Schulpraktikum bei Fielmann gemacht.

Ivan: Auch ich habe den Beruf des Augenoptikers bei einem Schulpraktikum kennengelernt. Ich fand sofort die Abwechslung super. Als Optiker ist man Augenexperte, Handwerker, Modefachmann und Kundenberater in einem. Der Mix ist spannend und ich kann auch jetzt sagen: Langweilig wird es nie.

Das gab den Ausschlag?

Ivan: Ja. Und dazu kam, dass ich Brillen bauen und damit handwerklich kreativ sein kann und viel Handlungsspielraum habe. Den habe ich in der Schule immer vermisst. Bei Fielmann konnte ich mich von Anfang an voll entfalten.

Franziska: Ich finde den Team-Spirit bei Fielmann klasse. Von der ersten Minute an durfte ich überall mitmachen. Ich wurde mit totaler Offenheit empfangen, obwohl ich anfangs etwas schüchtern war. Es gab sogar eine eigene Azubi-Werkstatt, in der ich lernen durfte, wie man Gläser schleift und Brillen baut. Wenn ich Fragen hatte, war immer jemand bereit, zu erklären und zu helfen.

Welche Talente sollte man mitbringen, wenn man Augenoptiker werden will?

Ivan: Man braucht handwerkliches Geschick, außerdem sollte man Menschen mögen und gern auf sie zugehen. Schließlich soll die Brille, die man mit dem Kunden aussucht, auch wirklich zu ihm und seinem Typ passen.

Franziska: Um die Sehstärke eines Kunden exakt berechnen zu können, sind Mathe- und Physik-Kenntnisse wichtig. Man muss kein Genie in Naturwissenschaften sein, aber man sollte auch keine Angst davor haben, sich mit neuen Dingen auseinanderzusetzen.

Was hat euch an der Ausbildung bei Fielmann besonders gefallen?

Franziska: Bei Fielmann gibt es immer neue Herausforderungen. Meine Chefs haben mir immer wieder Angebote für eine tolle Weiterentwicklung im Unternehmen gegeben.

Ivan: Stimmt. Ich habe mich als Azubi immer respektiert gefühlt. Alle Ausbilder haben mich proaktiv unterstützt. Beispielsweise mit Vorbereitungen auf die Prüfungen der Berufsschule, oder mit Extra-Training in einer Lehrwerkstatt vor der Gesellenprüfung. Das ist – glaube ich – ziemlich einzigartig.

Franziska: Was außerdem ein gutes Gefühl gibt, ist die Übernahme-Garantie am Ende der Ausbildung für alle, die gute Leistungen zeigen. Zukunftsängste kenne ich nicht und das finde ich sehr erleichternd.

Die richtige Berufswahl zu treffen, ist entscheidend für das weitere Leben. Alles richtig gemacht?

Ivan: Absolut. Mich beeindruckt die Philosophie, die bei Fielmann auch wirklich gelebt wird: „Der Kunde bist Du.“ Es macht unglaublich Spaß, die perfekte Brille für einen Kunden zu finden und ihm nicht einfach die teuerste andrehen zu müssen. Es ist ja schon fast Luxus, jeden Kunden so beraten zu dürfen, als wäre er mein bester Freund oder ein Verwandter. Diese Fairness habe ich mir auch zum persönlichen Grundsatz in meinem Leben gemacht.

Und was zählt zu euren schönsten Erfolgserlebnissen?

Ivan: Nach meiner Ausbildung habe ich sehr schnell die Chance erhalten, auch einen Meisterkurs an der Fielmann Akademie Schloss Plön zu machen. Mit 24 war ich fertig und hatte ein großes Ziel: Ich wollte Niederlassungsleiter werden, Verantwortung übernehmen. Und das hat tatsächlich geklappt. Als ich die Zusage von Fielmann erhalten habe, konnte ich es kaum glauben und bin erstmal mit Freunden feiern gegangen. Anfang des Jahres habe ich meine erste Niederlassung in Oberhausen übernommen.

Franziska: Die Ausbildung lief richtig gut bei mir. Deshalb konnte ich sie sogar auf 2 1/2 Jahre verkürzen. Kurz vor meiner Gesellenprüfung wurde ich gefragt, ob ich eine schwangere Ausbilderin in der Fielmann-Lehrwerkstatt vertreten wolle. Und plötzlich war ich mit 19 Jahren Ausbilderin. Es ist toll, dass ich bei Fielmann schon so früh Verantwortung übernehmen darf, wenn ich es will.

Wie sieht euer weiterer Weg bei Fielmann aus?

Ivan: Im Moment bin ich sehr glücklich. Das möchte ich jetzt erstmal fünf Jahre machen und so viel es geht dazulernen. Was danach kommt? Ich will mich noch nicht festlegen. Vielleicht möchte ich mal in einer Fielmann-Niederlassung im Ausland arbeiten. Fielmann ist ja z. B. auch in Österreich, der Schweiz oder Italien aktiv. Oder es bietet sich die Möglichkeit, als Regionalleiter mehrere Niederlassungen zu betreuen. Aber das hat noch viel Zeit.

Franziska: Ich habe – nach meiner Weiterbildung zur Meisterin – erst einmal eine Weltreise gemacht. Mein Job wurde ein ganzes Jahr für mich freigehalten. Jetzt bin ich mit viel Power zurück und freue mich darauf, die Leitung einer Lehrwerkstatt mit 20 Azubis zu übernehmen. Es macht einfach Spaß zu merken, dass man mit Engagement und Fleiß wirklich etwas erreichen kann.
 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.optiker-werden.de.
 

Steckbrief Franziska Weizenegger

Alter: 26 Jahre

Laufbahn: Begann 2007 eine Ausbildung als Augenoptikerin bei Fielmann. Nach der Meisterschule und einer Weltreise wurde sie als Fachausbilderin von Fielmann engagiert und bringt nun als Leiterin der Lehrwerkstatt München jungen Azubis das Handwerk bei. Franziska ist begeisterte Bergsteigerin.

Steckbrief Ivan Brogsitter

Alter: 25 Jahre

Laufbahn: Begann 2008 seine Ausbildung bei Fielmann in Paderborn. 2014 machte er in der Fielmann Akademie Schloss Plön seinen Meister und absolvierte anschließend ein Trainee-Programm. Seit Anfang des Jahres leitet er die Fielmann-Niederlassung Oberhausen. Privat spielt er gerne Snooker und macht Musik.

 

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