Lehrer mobbt Schüler
Vom Lehrer gemobbt, fühlt man sich oft allein gelassen | Foto: Thinkstock/lofilolo
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19. Mai 2015

Janina Finkemeyer

Mobbing

Hilfe, mein Lehrer mobbt mich!

An vielen Schulen gehört Mobbing zum Alltag

Was ist Mobbing und wo fängt es an?

Lustige Sprüche zwischendurch lockern den Unterricht auf und sorgen für eine gute Atmosphäre im Klassenzimmer. Wenn einige Schüler jedoch immer wieder hören müssen "Du kannst die Frage eh nicht beantworten", werden Sprüche schnell zu einer psychischen Belastung. Das Eis zwischen lustig gemeinter Motivation und belastenden Mobbingattacken ist häufig sehr dünn.

Auch das Ignorieren von Meldungen, zielgerichtetes Bloßstellen und unnötige Schuldzuweisungen, können ein Anzeichen für Mobbing sein. "Wenn solche Handlungen regelmäßig passieren, kann von einem zielgerichteten Handeln ausgegangen werden", sagt Nina Pirk von der kostenlosen und anonymen Beratungshotline Nummer gegen Kummer. Deshalb solltest du unbedingt etwas unternehmen, wenn du dich schikaniert fühlst oder mitbekommst, dass Mitschüler gemobbt werden.

Das kannst du gegen Mobbing tun:

Das Wichtigste ist, die Attacken nicht einfach zu ertragen, sondern selbst aktiv zu werden. Schweigen ist keine Lösung! Wenn due  ständige Andeutungen einfach ignorierst, macht du dich irgendwann selbst kaputt.

  • Vertraue dich Anderen an - zum Beispiel Freunden, Eltern oder auch anderen Lehrern
  • Versuche mit dem Lehrer zu reden und ihn mit seinem Fehlverhalten zu konfrontieren. Wichtig: Greife den Lehrer nie persönlich an, sondern reduziere deine Kritik auf sein Verhalten dir gegenüber. Wenn du dich allein nicht traust, nimm zu dem Gespräch Freunde oder Eltern mit.
  • Wenn der Lehrer alles abstreitet oder keine Besserung eintritt, redest du im nächsten Schritt mit der Schulleitung. Die Schulleitung ist dann verpflichtet nach Lösungen zu suchen.
  • Geschieht jedoch auch nach einem Gespräch mit der Schulleitung nichts, hast du die Möglichkeit zum Schulamt/ zur Schulaufsicht zu gehen und deine Probleme zu schildern.

"Versammele so viele unabhängige Personen wie möglich hinter dir. Dadurch wird es dem Mobber erschwert, alles abzustreiten.", rät Nina Pirk. Wenn du von Mobbing durch einen Lehrer betroffen bist, kannst du dich zunächst auch anonym bei speziellen Beratungsstellen informieren und in Foren mit anderen Betroffenen in Kontakt treten:

So kannst du Mobbingopfern helfen

Sei kein einfacher Zuschauer! Am meisten hilfst du den Opfern, "wenn du klar Stellung beziehst, gegen das Mobbing und den Mobber". Außerdem kannst du Mobbingopfer unterstützen, indem du im Klassenverband mit dem mobbenden Lehrer redest und ihm klarmachst, das sein Verhalten nicht akzeptiert wird. Um Beweise gegen den mobbenden Lehrer zu sammeln, kannst du eine Art Tagebuch führen und die konkreten Vorfälle notieren. Aus Erfahrung weiß Nina Pirk: "Wenn mehrere Personen Notizen zu den einzelnen Vorfällen machen, kann die Argumentation untermauert und die Glaubwürdigkeit des Opfers gesteigert werden."


Folgen von Mobbing

Jeder Schüler reagiert anders auf Mobbingattacken durch Lehrer. Einige ziehen sich völlig zurück, andere versuchen mit allen Mitteln ihre Leistungen zu bringen, damit der Lehrer aufhört, sie zu schikanieren. Auch Versagensängste spielen eine große Rolle und häufig nehmen die schulischen Leistungen ab. Begleiterscheinungen sind in vielen Fällen Kopfschmerzen, Übelkeit und Bauchschmerzen vor der Schule oder vor bestimmten Unterrichtsstunden. In besonders schweren Fällen können auch Depressionen oder Essstörungen auftreten.

Konsequenzen für mobbende Lehrer

Wenn Lehrer mobben, müssen sie mit Konsequenzen rechnen. Je nach Schwere des Mobbings, kann es zu Unterrichtsverbot in einer Klasse oder zu einer Versetzung an eine andere Schule kommen.

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Deine Meinung:

Veröffentlicht am 25. Jun 2015 um 02:18 Uhr von Red Cats
alles tolle, super Vorschläge. Mein Kind, (3.Klasse Grundschule) wird durch den Lehrer gemobbt und es hört nicht auf. Von Schulleitung, Schulamt, Regierung und Ministerium habe ich alles durch damit geholfen wird. Sie wurde eingesperrt und auf den Kopf geschnipst, ihre Malsachen versteckt, Jugendamt eingeschaltet. Ausgegrenzt von den Klassenmitschülern. Geschlagen auf dem Schulweg. Vor den Klassenkameraden bloßgestellt. Ich habe ihr geholfen wo ich konnte das durchzustehen. Sie immer wieder ermuntert. Es ist so traurig in ihre Augen zu sehen....
Veröffentlicht am 08. Jul 2015 um 17:37 Uhr von Fabio33
Hallo. Einiges kann ich leider nicht bestätigen. Ich habe diese blöde Erfahrung in den letzten 3 Jahren so oft gemacht. Es bringt überhaupt nichts gegen einen Lehrer! Zumindest nicht an meiner Schule! Mein Physik Lehrer beleidigt uns ununterbrochen (Maul halten, Wir hätten sie nicht mehr alle usw. und wenn eine eigentlich sinnvolle Frage kommt, antwortet er immer etwas wie: Wenn wir uns auf dem Dachboden erhängen gehen, fangen wir ja auch nicht an zu trullern) und sogar die Beschwerde beim Schulleiter greift nicht durch (Der Schulleiter ist 65 und macht kaum noch etwas, der stellvertretende Schulleiter, mein Mathelehrer, hasst mich auch, weil ich mich früher immer bei ihm wegen dummen Sprüchen beschwert habe, seitdem wirft er mir vor ich sei Discalkuiker und wäre in Mathe "Nicht der führende Kopf der Klasse"), mein ehemaliger Chemielehrer bringt uns nichts bei sondern lässt uns in gruppen an einem Manuskript arbeiten, und wenn etwas zum Thema gefragt wird, dann heißt es: Lies es in deinem Manuskript nach. Der Lehrer wurde beim "Shoppen" auf der ikea homepage und auf ebay nach einem rasenmäher erwischt. Meine ehemalige Mathelehrerin und jetzt auch noch Reli - (und teils auch Latein-) Lehrerin hat mich seit vielen jahren auf dem kicker, denn sie hat mich beim fahren mit heelies im schulgebäude erwischt und seitdem werde ich notentechnisch total vernachlässigt. Mein aktueller Deutsch- UND Geschichtslehrer ist Choleriker, brüllt uns an und lässt uns wegen jeder Kleinigkeit strafarbeiten schreiben und schickt uns einfach raus. Machen kann man nichts, denn er ist Oberstudienrat. Seit Beginn der Ganzen Sachen sprechen und beschweren ich und meine Eltern uns bei den Lehrern/Schulleiter, sogesehen fast einmal die Woche, bis vor einem halben Jahr. Bis wir gemerkt haben dass es REIN GARNICHTS bringt außer dass sich meine Noten in den Keller bewegen. Mein Rat: Das EINZIGE was hilft, ist in eine andere Klasse wechseln, oder wie ich zum Ende dieses Schuljahres, gleich auf eine andere Schule (Ca. 1/3 unseres kompletten Jahrgangs (!) wechseln auf eine andere Schule, wir erhielten sogar ein Fragebogen wieso wir wechseln). Allen, die vor dem selben Problem stehen, wünsche ich viel Glück!
Veröffentlicht am 22. Jul 2015 um 10:50 Uhr von Norbert Eimuth
Unser Sohn wird wegen seinem Namen ( Kevin ) von zwei drei Lehrer gemobbt und man kann da so gut wie nichts machen.An höchster Stelle hat man uns erklärt,das Lehrer sich gegenseitig nicht die Augen auskratzen. Das Ende der Geschichte wegen einer gestohlenen Religionsmappe muss er die Klasse wiederholen,denn seine Religionslehrerin hat ihm dafür eine 6 gegeben und wir sind da völlig machtlos.So verbaut man Jungen Menschen das Leben und man muss sich nicht wundern,das sie die Lust an Schule verlieren wenn solche Ungerechtigkeiten stattfinden. Zumal unser Schulgesetz sehr veraltet ist. Wir haben die Lehrerin gefragt ob wir unser Kind vieleicht noch schnell umbenennen sollen,darauf hat sie dann nichts mehr gesagt. ..........ARMES DEUTSCHLAND.........
Veröffentlicht am 10. Sep 2015 um 12:39 Uhr von Petra Boedecke
Schule ist ein rechtsfreier Raum und wenn es um Mobbing von Lehrern gegen Schüler geht, halten alle zusammen. Klassenkonferenzen finden ohne Schüler bzw. Elternbeteiligung statt, Eltern und Schülervetretungen haben Angst und schauen weg. Dienstaufsichtsbeschwerde verlaufen im Sand- klar Direktoren der Schule sind ja involviert und fürchten um den Ruf Ihrer Schule. Schülerakten werden zu dicken, manipulierten Belastungsakten und man wundert sich als Eltern, warum es auf einer neuen Schule nicht klappt... deshalb mein Rat an die Eltern: Macht Gebrauch von der Einsicht in die Schülerakte und macht die Dinge öffentlich und das Wichtigste : Steht immer hinter Eurem Kind, es geht sonst daran kaputt. Bei uns half ein Wechsel an eine Privatschule, um aus dem Teufelskreislauf zu entfliehen...
Veröffentlicht am 02. Okt 2015 um 16:53 Uhr von Schöndube
An unserer Schule wurden Informationen über meine Tochter telefonisch herausgegeben. Notenstand, verhalten etc. Dies ausgerechnet an den Ortsansässigen Pastor. Ich schrieb beide an. Die identischen E-mails und man glaubt es kaum: der Pastor gibt das Gespräch zu und die Rektorin schreibt das ein solches Gespräch niemals stattgefunden hat. Das ganze beides schriftlich! Ich warf der Schule mißbrauch des Datenschutzes vor und demnach ging das mobbing an meiner Tochter los. Sie wurde am Arm aus dem Klassenraum gezogen, musste vor dem Lehrerzimmer sitzen wurde beschimpft seitens der Rektorin. Meine Tochter bekam Bauchschmerzen und hatte angst zur Schule zu gehen. Wir fuhren zum Arzt, welcher sie für Wochen krank schrieb. Ich schickte das Atest mit einem Einschreiben Rückschein los und bekam es wieder mit dem Verweis: Annahme verweigert. Dann kam eine Einladung zur Klassenkonferenz. Meine Tochter würde 21 Tage unentschuldigt vom Unterricht fehlen und würde den Unterricht stören. Für die 21 Tage sollten wir Strafgelder zahlen. Kurzum haben wir den Weg zum Anwalt gewählt, welcher sich der Sache annahm und siehe da, der Beschluss der Klassenkonferenz musste zurück genommen werden. wir beantragten einen Klassenwechsel durch den Anwalt welcher uns auch genemigt wurde. Nun 4 Monate ruhe und wir DACHTEN es sei alles gut. Nun ging es richtig los, vier Wochen vor den Sommerferien das gleiche Theater, sie hatte einen Schulunfall, wobei meine Tochter gestolpert und sich einen halben Backenzahn demoliert hat. Dieser musste seitens des Zahnarztes komplett entfern werden. Da ich dies als Schulunfall meldete und mein Zahnarzt erklärte das alles bereits mit der Versicherung abgerechnet sei forderte ich die Versicherungsunterlagen an, denn in ein paar Jahren steht ein Implantat an. Auf mein Schreiben wurde nicht reagiert, selbst nachdem ich bei der Landesschulbehörde war, wird immernoch nicht reagiert. und meine Tochter wurde wieder gemobbt, diesmal so sehr das sie sogar ganze 4 Stunden vom 9.05- 13.05 Uhr vor dem Rektorat sitzen musste und nicht einmal in den Pausen auf den Schulhof durfte. Das WC durfte sie ebenfalls nicht aufsuchen, geschweigedenn etwas trinken oder essen. Die 2. Konferenz wurde einberufen. ich legte diesmal ohne Anwalt Widerspruch ein, wobei ich nach 8 Wochen zur Antwort erhilt, das das Schuljahr rum sei und das der Verwaltungsakt geschlossen wurde. Fazit von uns: Lehrer dürfen mobben, dürfen Gesetze brechen und alle schaen weg. Ich habe nun ein Termin bei unserem Landtagsabgeordneten, aber jeder weiß wie die zusammenhängen. Kennt jemand Adressen oder Kontakte der Öffentlichkeit ? Wir wollen unseren Kindern helfen.
Veröffentlicht am 21. Nov 2015 um 15:50 Uhr von miryam
Hallo zusammen , ich kann nur mit dem kopf schütteln...!! ich bin Mutter zwei Kinder ,habe auch sehr viele Probleme wegen das Thema Kinder mobing,das gibt wirklich ,ich als Ausländerin habe immer an die deutsche werte geglaubt denn ich bin von meine land weg weil ich Gerechtigkeit und menchen recht suchte .besser gesagt ich habe gedacht in Deutschland oder europa ist das besser !! doch ich erfahre wirklich schok wenn ich die Lehrerin in der Grund schule Kinder moben sehe und andere Kinder mit geld oder Kopien oder ähnliches ..wie auch immer es gibt keinen Grund ein kind zu moben oder schlecht behandeln es kann sehr viele s negatives bewirken an unsere Kinder .und das habe ich leider erlebt an meiner Sohn .als ich die lehrrerin damit konfrontierte bestreite die alles und erlärte mein Sohn für fantasievoller junge . ich habe dann die Sekretariat bzw Schulleitung informiert sie haben gesagt ja wir kümmern uns um ihn ... :( es wurde schlimmer sie haben ihn ausgegrenzt seine tests waren verschwunden die Kinder haben ihn auch schlecht behandelt weil sie von der schule manipuliert waren ich habe meinem Sohn nie so traurig und verletzt erlebt ich war immer trotz allem neutral und dann kams besser ein sehr schlechten Zeugnis als ich war sprach los er wurde nichts machen er ist gefährlich für die Kinder.er würde Mädchen verprügeln . es ging so weiter mit der Beschuldigungen 3 Jahre in der zeit habe ich alles versucht ..es war sinnlos .als die 4 klasse kam war natürlich die frage ja Gymnasium oder real.. wir sind umgezogen haben ein haus gekauft nach so viele Jahre hatten wir endlich unser Traum von haus erfühlt doch als wir umgezogen sind un der andere schule die neue ..haben sie weiter gemacht sie haben so zusagen mit einander gearbeitet das gleiche program ..aus grenzen schlecht behandeln und die gleiche Kopien ist extra schwere Prüfungen ich muss sagen mein Sohn und auch seine klasse hatten die aller schwierigsten tests ..nach dem ich gedacht habe endlich bin ich mit der ganze problem fertig ginge weiter ...:( nun kam die Empfehlung unser Sohn trotz allem hatte er immer alles gegeben um gute boten zu bekommen nur so konnten wir beweisen das das alles nicht stimmt .. sie (leerer und schule ) bestimmten welche schule sollte unser Sohn besuchen ,mir hat die lehrrerin eine schule die wäre für mein Sohn perfekt .. das war für uns kein frage wir entscheiden mit unser Sohn wo und wie er sein beruflichen Zukunft macht .das hat nicht gepasst es hat mit Beleidigung und mobing aller art und Kinder aufheitzen bis unser Sohn am Boden war er wolle nicht mehr dort hin er hatte ständig Kopfschmerzen und Übelkeit ..dann hiesse es er hat problem mit Kindern er ist das Monstrum .unser Sohn ist jetzt ein bisschen besser er besucht die realschule die er wollte ich hoffe dass die ihn un ruhe lassen ..denn die Rektorin hat mir gesägt ich kenn die schlu :Leiterin die Frau U....) wir haben sehr gutes Verhältnis und habe erfahren das euer Sohn problem hatte ... ??? ich kann mir denken was sie wieder vor haben aber jetzt es ist Schluss ich engagiere ein Detektiv um das ganze zu beoabchten und vokalem beweisen das die mit einander arbeiten .. ich hoffe das ich die mobing Sache endlich aufhören und das da Gerechtigkeit gemacht wird.
Veröffentlicht am 09. Dez 2015 um 15:37 Uhr von Denise Schmidt
In der Klasse meiner Tochter wird seit 3 Jahren gemobbt, 2 Kinder sind deswegen bereits in Behandlung. Als meine Tochter von einer Mitschülerin gewürgt wurde war ich in der Schule und wollte den Direktor sprechen, die Dame sagte mir erst er sei nicht da (er stand 2 Räume weiter, ich konnte ihn sehen) und bat mich einen Termin zu machen, mir war die Sache aber zu wichtig und ich wollte auch nur 5 min. , es brachte nichts. Normalerweise hätte ich die Eltern angerufen aber diesmal bin ich (obwohl ich dagegen bin) direkt zu den Kindern gegangen und habe rumgewettert. Jetzt erzählt das eine Mädchen ich hätte sie angefasst und ihre beste Freundin die nicht dabei war hat das natürlich alles gesehen. Der Lehrerin, die mich Abends anrief, haben die Schüler nur erzählt das ich da war aber nicht warum und wie versprochen wurde das heute auch nicht geklärt da sie wohl andere Termine innerhalb der Schule hatte. Dafür gab es aber heute von einer anderen Lehrerin folgenden Spruch für meine Tochter "Das ist schön für dich das du die Schule wechselst, du wirst ja hier auch nur Vergewaltigt!". Meine Tochter ist 10 Jahre alt und fragte mich was das überhaupt sei. Diese Lehrerin ist in meinen Augen geistig Krank denn sie hat sich wohl auch daran erfreut als zwei Jungs aus der Klasse sich erst mit "deine Mutter"-Sprüchen beschimpften und anschließend prügelten. Ich habe bereits bei der Schulaufsicht angerufen und dort sagte man mir nur ich solle das in der Schule klären. Nachdem ich aber gesagt habe das diese Umgangsform schon seit 3 Jahren besteht kam man mir noch frech......was sollen wir tun als Eltern? Darf ich jetzt auch zur Schule gehen und der derartige Sachen an den Kopf werfen ohne dafür belangt zu werden? (ich habe das ganze abgekürzt da es sonst zu lang geworden wäre)
Veröffentlicht am 16. Dez 2015 um 17:57 Uhr von desideria
Huhu...wie ich sehe, ist mein Kind nur eines von vielen....Schöndübe dir kann ich nur raten Schule wechseln...es wird nicht besser. Ich hatte vor einigen Jahren das Problem, dass meine Tochter auf der Grundschule massiv misshandelt wurde, mit Würgen, Kopf auf die Heizung schlagen und ins Gesicht treten. Es wurde sogar von einer Mitschülerin behauptet, dass mein Mann dem anderen Mädchen auflauert. Daraufhin bin ich zum Oberschulamt und ein Mobbingplan wurde mit der Schule erstellt. Meine Tochter war so fertig, dass sie nicht mehr laufen konnte (psychosomatisch). Daraufhin gab es ein Gespräch mit der Schule, Oberschulamt und einer Psychologin. Anfangs lief dann alles besser aber dann ging es wieder los. Wir haben die Reisleine gezogen und sind weggezogen. Jetzt hat sie in den Realschulgang auf einer Oberschule gewechselt. Bisher lief alles gut, doch jetzt hat sie einen Freund, ein lieber Junge, der aber den Lehrern nicht passt. Sie behaupten meine Tochter würde Schule schwänzen, obwohl sie krank geschrieben war. Dann mussten die Kinder in Deutsch ein paar Sätze über ihr Pausenverhalten schreiben, in denen sie mehrmals "bekloppt" benutzen sollten. Die Lehrer disziplinieren die Kinder nach der Schule in deren Freizeit, wenn sie auf dem Spielplatz sitzen. Das ist alles nicht mehr normal.
Veröffentlicht am 18. Jan 2016 um 12:43 Uhr von cesar
Hallo, auch unser Sohn musste mit Mobbing seitens vier Grundschullehrerinnen Erfahrung machen. Drei Klassenkonferenzen haben wir in Klasse 3-4 gehabt. Er wurde von Lehrerinnen gekniffen, mit ihren Körpern gegen die Wand gedrückt. Eine Lehrerin wollte ihn nicht in die Klasse lassen und schlug ihm die Tür vor die Nase- Nasenbluten. Im letzten Juni kam unser Sohn mit blauen Flecken aus der Schule. Eine Lehrerin hatte ihm am Arm gekniffen und die Direktorin sah noch dabei zu und unternahm nichts. Von der Landesschulbehörde bekam ich dann zu hören, dass wäre doch nicht so schlimm, er würde ja nicht geschlagen werden. Gespräche um diese Vorfälle zu klären, wurden von seitens der Schule hinterher verleumdet. Die Landesschulbehörde meinte da nur, das Telefonate keine Gespräche wären. Unser Sohn war auch viel krank ( habe mir immer Atteste vom Arzt ausstellen lassen). Damit er nicht den Anschluss verliert hatte ich die Schule um Arbeitsunterlagen und Aufgaben gebeten. Entweder ich bekam gar keine Antwort oder ich wurde in die Schule bestellt und stundenlang warten gelassen. Arbeitsmaterial und Textil- und Werkstücke wurden von einer Lehrerin versteckt oder beschädigt und mein Sohn bekam Schuld. Ein Mädchen ist während des Unterrichtes aufgestanden und hat ihm zwischen die Beine getreten, als er weinte musste ich ihn aus der Schule abholen. Er störe den Unterricht. Ich bin der Meinung, dass es kein Mobbing mehr ist. Es ist eindeutig Kindesmisshandlung. Mein Sohn und eure Kinder sind kein Einzelfall. Aber leider haben hier in diesem Land Kinder immer noch keine Lobby. Lehrer/innen können zwangsversetzt werden und trotzdem glaubt man diesen Menschen eher als einem Kind, das so etwas schreckliches berichtet. Wir haben wegen der blauen Flecken Anzeige wegen Körperverletzung gestellt. Die Polizei hat bescheinigt, dass ihnen die Aussage unseres damals 10 jährigen Sohnes als sehr glaubwürdig erscheint. Trotzdem hat der Staatsanwalt das Verfahren eingestellt,. Begründung. Aussage gegen Aussage, die Lehrerin hätte die Körperverletzung nicht mit Vorsatz gemacht. Wir wollen aber noch nicht aufgeben und haben Beschwerde eingerreicht, jetzt gehts zur nächst höheren Instant. Drückt uns die Daumen. Liebe Grüsse
Veröffentlicht am 24. Jan 2016 um 17:04 Uhr von LALALALI
Ich bin selber Lehrerin. An meiner Schule gibt es auch Fälle von Mobbing durch Kollegen. Die Schüler_innen schaffen das auf keinen Fall alleine, dazu haben Lehrer_innen viel zu viel Macht über sie. Sie brauchen ihre Eltern oder andere Erwachsene (z.B. Sozialpädagogen aus dem Jugendzentrum oder ähnliches) an ihrer Seite. Die Schulleitung muss informiert werden, und zwar schriftlich. Und sie muss das Anti-Mobbing Konzept der Schule vorlegen oder das Qualitätsmanagement. Wenn das alles nichts bringt, wäre mein Tipp, die Vorfälle mit dem Handy aufzunehmen (Audio oder Video). Wenn Handys an der Schule nicht erlaubt sind, dann Audio mit einem MP3-Spieler oder so. Und Anwälte einzuschalten. Jeder Mensch hat das Recht, sich an der Schule sicher zu fühlen. Natürlich sollte man auch sein Kind kritisch sehen und sehen, ob es etwas übetreibt etc. Es ist wichtig, dass wir Lehrer_innen auch schlechte Noten geben können, wenn die Leistung schlecht ist. Und dass wir auch Fehler machen können, denn das passiert jedem Menschen. Aber Mobbing ist systematisch. In der Regel richtet es sich auf die Schwächsten (Kinder von Alleinerziehenden, mit Migrationshintergrund, denen oft eh nicht geglaubt wird, schwache Schüler_innen).