Elternsprechtag
Elternsprechtag: Es gibt viel zu bereden | Foto: Thinkstock/StockRocket
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27. Mai 2015

Sascha Gull

Auf einen Blick

Tipps zum Elternsprechtag

Wie du deine Eltern auf den Termin vorbereitest

Das Lehrergespräch: Pflichttermin als Chance

"Der Lehrer kann mich einfach nicht leiden!" sagst du. "Ihr Sohn stört ständig den Unterricht und ist faul", meint dein Lehrer. Und deine Eltern finden: "Zuhause benimmt er sich aber vorbildlich". Am Elternsprechtag treffen unterschiedliche Ansichten aufeinander. Genau das kann den Termin für alle Beteiligten so unangenehm machen. Die stille Frage lautet: Wer trägt die Schuld an deinen schulischen Problemen?

Klar, dass sich keine Partei den Schwarzen Peter zuschieben lassen will. Nicht immer ist die Beantwortung der Frage nach "dem Schuldigen" ohne Weiteres möglich – und gegenseitige Schuldzuweisungen im Lehrergespräch sind weder zielführend noch hilfreich. Am Elternsprechtag sollten die elterlichen Fragen an den Lehrer daher so sachlich wie möglich bleiben, schließlich sind – bei allen Unstimmigkeiten und Emotionen – alle Beteiligten an einer Lösung der Probleme interessiert!

Damit es bei einer Einladung zum Elternsprechtag nicht zu Missverständnissen kommt, solltest du mit offenen Karten spielen und deine Eltern schon vorher über die Punkte informieren, die dein Lehrer ansprechen könnte. Du weißt am besten, ob du deine Hausaufgaben zu oft vergisst und durch häufiges Quatschen mit dem Sitznachbarn oder regelmäßiges Zuspätkommen deinem Lehrer unangenehm auffällst.


Checkliste Elternsprechtag

  • Notiere alles, was du auf dem Herzen hast und gehe die Punkte mit deinen Eltern durch
  • Sei dabei ehrlich und verschweige nichts: Hausaufgaben, Zuspätkommen, Schule schwänzen etc.
  • Informiere deine Eltern, welche Themen wahrscheinlich zur Sprache kommen werden

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