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Irgendwas machen wir doch immer am Smartphone. Immer. | Foto: Unsplash/Yaoqi LAI

Apps & Internet

31.01.2017

WhatsApp

11 Updates, die wir uns von WhatsApp WIRKLICH wünschen!

WhatsApp hat ein Update angekündigt, das einige neue Funktionen mit sich bringt: Du fragst dich, wo sich deine Freunde gerade herumtreiben? Das soll sich mit einem neuen ... mehr »

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01. Jun 2017

Marie Menke

Apps & Internet

Beep, beep: Was tun, wenn dich WhatsApp & Co. wahnsinnig machen?

Pro & Contra: Messengerdienste

"Generell verhält es sich bei WhatsApp ähnlich wie bei allen digitalen Entwicklungen in unserer Gesellschaft: Sie rufen sowohl Chancen als auch Risiken hervor", beobachtet Kommunikationswissenschaftlerin Katie Grosser. An der Universität Münster promoviert sie gerade im Graduiertenkolleg "Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt".

"Komfort und Effizienzsteigerung stehen in einem Spannungsverhältnis zu Datenschutz und Privatsphäre. WhatsApp bietet zwar die Möglichkeit, alte Freundschaften leichter aufrechtzuerhalten und neue Freundschaften leichter aufzubauen, stellt aber auch insofern eine Gefahr da, als Cybermobbing im Gegensatz zu analogem Mobbing nun ebenfalls unabhängig von Zeit und Ort stattfinden kann."


TippWas tun, wenn WhatsApp und Co. nur noch nerven?

Würden Messengerdienste uns nicht so viele Vorteile bieten, hätten sie sich wohl niemals durchgesetzt. Doch manchmal nerven sie aber auch: Es ist anstrengend, ständig auf neue Nachrichten zu antworten, und es entstehen viel schneller Missverständnisse, als wenn man persönlich miteinander spricht oder telefoniert. Was kannst du also unternehmen, wenn dir Messengerdienste mal mehr auf die Nerven gehen, als sie dir Vorteile bieten?

Tipp Nr. 1: Leg einen What'sApp-freien Tag ein!

Du musst nicht jederzeit erreichbar sein und oft lenken Messengerdienste nur ab. Gerade wenn du für eine Klausur lernen musst oder ein entspanntes Wochenende bei deinen Eltern verbringen möchtest, kann es gut tun, das Internet einmal ganz abzuschalten. Du hast Angst, dass etwas Wichtiges passieren könnte? Oft ist das unbegründet und bei wirklich wichtigen Nachrichten solltest du darauf vertrauen, dass du angerufen wirst.

Tipp Nr. 2: Ruf gute Freunde an!

Du hast Freunde, mit denen du täglich schreibst, deren Stimme du aber schon seit Wochen nicht mehr gehört hast? Dann greif doch einfach mal nach dem Festnetztelefon: Manchmal ist es schöner, zehn Minuten lang zu telefonieren, als unendlich lange Sprachnachrichten von A nach B zu schicken, ohne eine direkte Antwort zu bekommen.

Tipp Nr. 3: Schalt im Urlaub dein Internet aus!

Der Urlaub ist der perfekte Ort, um dem Internet einmal abzuschwören. Wäre es nicht außerdem furchtbar schade, im Hotelzimmer Nachrichten zu beantworten, statt am Strand zu liegen – oder gar den Strand nur durch die Linse deiner Selfiekamera zu sehen?

Tipp Nr. 4: WhatsApp allein kann keine Freundschaft in Stand halten

Es ist vielleicht super, den Dienst zum Verabreden zu nutzen, aber ein Treffen kann die Onlinekommunikation nicht ersetzen. Gerade wenn du und deine Freunde über mehrere Städte verstreut sind, lässt sich so ganz einfach ein Datum finden, an dem ihr alle Zeit habt. Nutze die Dienste also, um mal wieder einen gemeinsamen Stadtbummel oder einen Kinobesuch zu organisieren!

Tipp Nr. 5: Vertrau auf professionelle Hilfe, wenn jemand zu weit geht!

Cybermobbing ist ein großes Problem, da viele Täter anonym im Netz agieren können. Erinner dich daran, dass es niemals deine eigene Schuld ist, wenn du zum Opfer wirst. Also: Sprich mit deinen Mitmenschen darüber und hol dir professionelle Hilfe, wenn Cybermobbing dich betrifft.


InfoTon aus: Das empfiehlt die Expertin

"Ich benutze, seitdem ich ein Smartphone besitze, What'sApp – sowohl für die Kommunikation mit einzelnen Freunden als auch ganzen Freundeskreisen oder meiner Familie", erzählt auch Katie Grosser. "Grundsätzlich ist eine Reflektion vor der Nutzung jeglicher sozialer Medien wichtig. Außerdem habe ich für mich selbst beschlossen, dass ich mich nicht allzu sehr von der Kommunikation über WhatsApp ablenken lassen möchte, weshalb ich die akustischen Benachrichtigungen für alle Chats ausgestellt habe. Losgelöst von allen effizienzsteigernden und komfortbietenden Vorteilen ist meine liebste Art der Kommunikation aber immer noch der Brief oder die Postkarte."

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