Frustfrei lernen
So bewältigst du selbst viel Lernstoff! | Foto: Thinkstock/Stockbyte

Abitur lernen

 

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Welcher Lerntyp bist du?

So setzt du auf die richtige...

Die heiße Klausuren-Phase hat begonnen, aber du kommst mit dem Lernen einfach nicht weiter? Anhand der folgenden vier Lerntypen erklärt dir UNICUM, wie du deine Lerneinhe ... mehr »

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16. Nov 2016

Björn Schneider

Abitur lernen

Vier Schritte zum frustfreien Lernen

Einfache, aber effektive Lern-Tricks

1. Ausreichend Schlaf

Die Nächte durchzupauken und literweise Kaffee zu trinken, sind sicher die falschen Methoden für erfolgreiches Lernen. Deshalb:

  • Sorge dafür, dass du ausreichend Schlaf bekommst und achte in dieser Zeit ganz besonders auf deinen Körper.

Das menschliche Gehirn ist etwa sechs Stunden täglich aufnahmefähig, was darüber hinausgeht, kann das Gehirn nicht dauerhaft speichern.

  • Am besten funktioniert unser Hirn zwischen 9 und 12 Uhr. Ein Grund mehr, auf das Lernen in der Nacht zu verzichten.

2. Störquellen ausschalten

Zuhause oder in der Bibliothek? Wo man letztlich lernt, spielt keine besondere Rolle. Der beste Lernort ist abhängig von individuellen Vorlieben und Präferenzen. Entscheidend hierbei ist:

  • Du solltest auf jeden Fall vermeiden, abgelenkt zu werden.

Oft ist die Ablenkung Zuhause wesentlich größer als in der Bibliothek. Vom Telefon und Fernseher über Freunde bis hin zum Kühlschrank und Vogelgezwitscher: Störquellen gibt es in den eigenen vier Wänden sehr viele. Hierbei empfiehlt sich:

  • Ohrenstöpsel verwenden oder gleich auf die Bibliothek ausweichen.

3. Regelmäßige Pausen

Eine der wichtigsten Regeln:

  • Pausen sind keine überflüssigen Zeiten, sondern absolut erforderlich, um bereits Gelerntes abzuspeichern. Wer viel ackert, muss sich kleine Ruhe-Inseln schaffen.

Irgendwann leidet die Konzentration, Müdigkeit macht sich breit. Und auch der Körper kann bei zu viel Stress und Hektik schlapp machen. Kopfschmerzen, Magendrücken oder Schwindel können die Folge sein.

  • Pausen sind gewissermaßen auch Teil der Arbeitszeit und sollten daher fest eingeplant werden – auch als Belohnung.

Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft, eine kleine Mahlzeit für zwischendurch oder ein mal die Lieblings-CD durchhören: Kleine Pausen können Wunder bewirken, vor allem dann, wenn noch unzählige Formeln ins Hirn müssen.

4. Zwischenziele setzen

Für Prüfungen lernen zu müssen erzeugt bei niemandem Glücksgefühle oder Begeisterung. Dennoch solltet ihr versuchen, euch zu motivieren und euch Ziele zu setzen, die anspornen und Auftrieb geben.

  • Das geht, indem ihr euch klar definierte Etappenziele setzt.

Wenn ihr diese erreicht, verschafft ihr euch eure eigenen Erfolgserlebnisse und belohnt euch damit selbst. Zum Beispiel: "Wenn ich bis Freitag mit dem Lernstoff durchkomme, gönne ich mir einen Abend mit meinen Freund".

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